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	<title>WIR STELLEN VOR Archive - ZUG DER LIEBE</title>
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	<description>Ein Zug. Tausend Stimmen.</description>
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	<title>WIR STELLEN VOR Archive - ZUG DER LIEBE</title>
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	<item>
		<title>Wir stellen vor: Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg</title>
		<link>https://zugderliebe.org/wir-stellen-vor-stadtteilzentrum-prenzlauer-berg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 13:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vereine 2025]]></category>
		<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir freuen uns, euch unser Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg vorzustellen – einen Ort, der Vielfalt und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt! Am südlichen Rand vom Prenzlauer Berg – am Teutoburger Platz &#8211; schaffen wir einen Raum für Begegnung, Bildung und Unterstützung, in dem sich Menschen unterschiedlichster Herkunft willkommen fühlen. Unser Ziel ist es hier mit Euch einen Ort zu schaffen, an dem unterschiedlichste Menschen respektvoll zusammen kommen ohne dabei auf monetäre,</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/wir-stellen-vor-stadtteilzentrum-prenzlauer-berg/">Wir stellen vor: Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16382" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/03/Stadtteilzentrum-Prenzlauer-Berg.png" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/03/Stadtteilzentrum-Prenzlauer-Berg.png 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/03/Stadtteilzentrum-Prenzlauer-Berg-300x200.png 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/03/Stadtteilzentrum-Prenzlauer-Berg-1024x683.png 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/03/Stadtteilzentrum-Prenzlauer-Berg-768x512.png 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/03/Stadtteilzentrum-Prenzlauer-Berg-800x533.png 800w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Wir freuen uns, euch unser Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg vorzustellen – einen Ort, der Vielfalt und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt! Am südlichen Rand vom Prenzlauer Berg – am Teutoburger Platz &#8211; schaffen wir einen Raum für Begegnung, Bildung und Unterstützung, in dem sich Menschen unterschiedlichster Herkunft willkommen fühlen. Unser Ziel ist es hier mit Euch einen Ort zu schaffen, an dem unterschiedlichste Menschen respektvoll zusammen kommen ohne dabei auf monetäre, diskriminierende oder behindernde Grenzen zu stoßen.</p>
<p>Jede Woche finden über 30 Angebote in unserem Haus statt: Freizeit- und Bildungsangebote, Kreativgruppen, Entspannungs- und Bewegungsrunden für Erwachsene, Kinder, Senior*innen, für alle halt! Besonders stolz sind wir auf unsere Initiativen wie den monatlichen Kleidertausch und den Lastenrad-Verleih von flotte Berlin. Zusammen mit denn Lebensmittelretter*innen von Foodsharing setzen wir uns für Umweltschutz und „common goods“ – Gemeinschaftsgüter – ein. Eine große Kiezgemeinschaft, die hier zusammen läuft!</p>
<p>Unser Stadtteilzentrum ist zudem ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Vor Ort findet Ihr eine Sozialberatung, drei(!) Wochentermine für Mieter*innen, Familienrechtsberatung, unsere Zug-der-Liebe-Buddys von der Inklusions- und Teilhabe-Beratung und noch mehr! Denn eine lebendige Nachbarschaft muss alle mitnehmen.</p>
<p>Apropos alle mitnehmen: In unserer Galerie präsentieren nicht nur lokale Künstler*innen ihre Werke, in diesem Jahr 2025 nutzen wir den Raum verstärkt, um soziale Anliegen zu pushen. Euch erwarten spannende Ausstellungen und Veranstaltungen zu den Themen Flucht, Inklusion und Obdachlosigkeit. Seid gespannt und seid dabei!</p>
<p>Zwei zusätzliche Projekte wirken auch über das Haus hinaus: &#8222;Zusammen im Thälmannpark&#8220; – unsere mobile Stadtteilarbeit &#8211; bringt alteingesessene Anwohner*innen und Neuankömmlinge im Kiez zusammen. Ein bunter Austausch, der das Gemeinwesen stärkt und bereichert! Mit &#8222;LeNa &#8211; Lebendige Nachbarschaften&#8220; setzen wir uns dafür ein, den Kontakt zu Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund zu stärken. Wir bauen Zugangsbarrieren ab, damit alle die Chance haben, aktiv am Gemeinwesen und Ehrenamt teilzuhaben. Gemeinsam gestalten wir eine inklusive Nachbarschaft, in der jede Stimme zählt!</p>
<p>Obwohl wir von der Senatsverwaltung finanziert werden, sind wir massiv von den Haushaltskürzungen 2025 betroffen. Schon in diesem Jahr mussten wir Honorarmittel, Zahlungen für Ehrenamtliche und weitere Posten wie Fortbildungen, Supervision und Öffentlichkeitsarbeit abbauen. Für 2026 sind noch massivere Kürzungen vorgesehen. Schon jetzt beteiligen wir uns fortlaufend bei den Demonstrationen im <a href="https://unkuerzbar.de/">Unkürzbar-Bündnis Berlin</a>.  Bitte schließt auch Ihr Euch den Protesten an, um Stadtteilzentren, (queere) Jugendtreffs, Geflüchtetenhilfe und viele andere soziale Projekte in Berlin zu erhalten!</p>
<p>Lasst uns gemeinsam eine lebendige und engagierte Nachbarschaft gestalten! Besucht uns gerne vor Ort in der Fehrbelliner Str. 92, auf unserer <a href="https://stz-prenzlauerberg.de">Website</a> oder auf <a href="https://www.instagram.com/stz_prenzlauerberg/">Instagram</a>. Wir freuen uns darauf, euch kennenzulernen und zusammen etwas zu bewegen!</p>
<p>Euer STZ-Team Hannah, Sandro, Mina, Katrin, Thea, Merle, Ferdinand, Iris, Hend und Yolanda</p>
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		<item>
		<title>Wir stellen vor: WIR KÜMMERN UNS &#8222;Barrierefrei Feiern&#8220;</title>
		<link>https://zugderliebe.org/wir-stellen-vor-wir-kuemmern-uns-barrierefrei-feiern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 13:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gründung und Motivation: Was hat euch dazu bewegt, die Initiative &#8222;Barrierefrei Feiern&#8220; ins Leben zu rufen, und welche Erfahrungen haben euch dabei besonders geprägt? Die Initiative Barrierefrei Feiern ist ein Kollektiv aus ca. 40 Menschen mit Behinderung, die alle entweder Popkulturschaffend, -affin, -interessiert bzw. aus der Eventbranche kommen oder ganz einfach gern feiern gehen. Alle haben gemeinsam, dass sie über die vielen Barrieren auf Festivals oder in Clubs unzufrieden sind</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16341" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16341" class="size-full wp-image-16341" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/01/WKU-Awareness-Team-small.jpg" alt="" width="1200" height="799" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/01/WKU-Awareness-Team-small.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/01/WKU-Awareness-Team-small-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/01/WKU-Awareness-Team-small-1024x682.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/01/WKU-Awareness-Team-small-768x511.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2025/01/WKU-Awareness-Team-small-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-16341" class="wp-caption-text">Puls Open Air / Eröffnungstag für das Festival auf Schloss Kaltenberg</p></div>
<p><strong>Gründung und Motivation</strong>: <strong>Was hat euch dazu bewegt, die Initiative &#8222;Barrierefrei Feiern&#8220; ins Leben zu rufen, und welche Erfahrungen haben euch dabei besonders geprägt?</strong></p>
<p>Die Initiative Barrierefrei Feiern ist ein Kollektiv aus ca. 40 Menschen mit Behinderung, die alle entweder Popkulturschaffend, -affin, -interessiert bzw. aus der Eventbranche kommen oder ganz einfach gern feiern gehen. Alle haben gemeinsam, dass sie über die vielen Barrieren auf Festivals oder in Clubs unzufrieden sind und etwas verändern möchten, damit gleichermaßen Teilhabe ermöglicht wird. Davon sind wir leider noch sehr weit entfernt. Zwar nehmen es sich immer mehr Festivals zur Aufgabe etwas zu ändern und das Thema Inklusion im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsprogramme zu etablieren, aber zum Großteil längst noch nicht weitreichend genug. Bei Festivals, die quasi aus dem Nichts aufgebaut werden, ist es auch noch etwas einfacher von vornerein an Barrierefreiheit zu denken. Schwieriger wird es bei Clubs und festen Veranstaltungsstätten. Hier hapert es häufig an Brandschutzauflagen oder Denkmalschutz, wobei dies auch oft nur ein vorgeschobener Grund ist, damit man sich nicht um Barrierefreiheit kümmern muss. Außerdem befinden sich Clubs häufig in allgemein unzugänglichen Gebäuden bzw. halten keine barrierefreien Toiletten vor. Hier ist noch viel zu tun, da man über das Jahr gesehen ja häufiger in Clubs oder Bars ausgeht als auf Festivals.</p>
<p><strong>Beratungsansatz</strong>:<strong> Wie gestaltet sich euer Beratungsprozess mit Veranstaltenden, und welche Schritte sind notwendig, um eine Veranstaltung barrierefrei zu machen?</strong></p>
<p>Aus der Initiative Barrierefrei Feiern hat sich die gemeinnützige Beratungsagentur WIR KÜMMERN UNS gebildet, die inzwischen mehrere festangestellte Mitarbeiter*innen mit Behinderung beschäftigt. Ein Beratungsprozess startet in der Regel mit einer Sprechstunde, in der erörtert wird, in welchem Rahmen bereits Maßnahmen durchgeführt wurden und was die Ziele im Blick auf die Barrierefreiheit bzw. die Inklusionsmaßnahmen sind. Im weiteren Verlauf finden dann Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten statt, bei denen nicht nur das Bewusstsein für Inklusion erweitert wird, sondern auch möglichst viele Gewerke geschult und sensibilisiert werden. Diese Workshops finden immer mehrperspektivisch statt. Das heißt, dass immer mindestens eine rollstuhlfahrende und eine blinde Person den Workshop leiten. Kommt es dann im besten Fall zu einer ganzheitlichen Prozessbegleitung nehmen wir uns die Website, die FAQs und den Ticketshop vor und überprüfen diese auf Barrierefreiheit, Informationsangebot und Ticketauswahl. Außerdem übernehmen wir das Communitymanagement, damit die Besucher*innen der Veranstaltung gleich Ansprechpartner*innen auf Augenhöhe haben.</p>
<p>Für die infrastrukturellen Maßnahmen machen wir eine Ortsbegehung und schauen, was umsetzbar ist und wo es Barrieren gibt, die abzubauen sind. Diese werden in einem Maßnahmenkatalog gesammelt und gemeinsam mit der Produktion besprochen und bestenfalls abgebaut.</p>
<p>Während der Veranstaltung sind wir dann vor Ort und briefen im ersten Schritt jegliches Personal, dass mit Besucher*innen mit Behinderung in Kontakt kommt. Wir bauen außerdem einen eigenen Stand auf, der als erste Anlaufstelle dient. Wir bieten Bring- und Abholservices an und betreuen beispielsweise die Rollstuhlpodeste. Wir dienen weiterhin als Schnittstelle zwischen den Fans mit Behinderung und den Veranstaltenden und sorgen dafür, dass kurzzeitige Schwierigkeiten behoben werden. Wir sorgen für ein reibungsloses Ein- und Auslassmanagement und dienen ebenfalls als Ansprechpartner*innen, wenn es zu Unklarheiten zwischen Personal und Besucher*innen mit Behinderung kommt.</p>
<p>Im Nachgang findet dann noch eine Auswertung statt mit entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen für kommende Veranstaltungen.</p>
<p><strong>Herausforderungen</strong>: <strong>Welche häufigen Barrieren begegnen euch in der Kulturszene, und wie geht ihr damit um?</strong></p>
<p>Die Frage ist eher welche Barrieren uns nicht begegnen. Natürlich sind unglaublich viele Locations nicht barrierefrei. Das startet schon ganz simpel mit der Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrende, die mit einer einfachen Rampe erledigt wäre. Als Mensch mit Behinderung kann man sich nicht aussuchen in welchem Club oder auf welches Konzert man gehen möchte. Man muss quasi das nehmen, was für jeden persönlich zugänglich ist. Menschen mit Behinderung können ihre Kultur nicht so ausleben, wie es andere tun, da ihnen nicht die Möglichkeit dazu geboten wird. Die größte Barriere ist also die Veranstaltenden und die Betreiber*innen davon zu überzeugen, dass Barrierefreiheit nötig ist.</p>
<p><strong>Erfolge</strong>: <strong>Könnt ihr ein Beispiel für ein besonders gelungenes Projekt nennen, bei dem eure Beratung zu einer inklusiveren Veranstaltung geführt hat?</strong></p>
<p>Ein besonders gelungenes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Loft Concerts. Wir betreuten in den vergangenen Jahren die Konzertreihen von Die Ärzte und Die Toten Hosen auf dem Tempelhofer Feld mit über 60.000 Personen pro Tag. Hier wurden wir von Anfang an in die Produktionsabläufe mit aufgenommen und man spürt, dass Inklusion gewollt und kein notwendiges Übel ist.</p>
<p><strong>Zusammenarbeit</strong>: <strong>Wie wichtig ist die Einbindung von Menschen mit Behinderung in eure Projekte, und wie stellt ihr sicher, dass ihre Perspektiven berücksichtigt werden?</strong></p>
<p>Die Einbindung von Menschen mit Behinderung ist der Grundstein in unserer Arbeit. Aus unserer Sicht kann ein Projekt nicht barrierefrei werden, wenn keine Menschen mit Behinderung aktiv in die Planung integriert sind. Deshalb beschäftigen wir auch nur Expert*innen in eigener Sache und sehen das als unser Alleinstellungsmerkmal, was uns deutschlandweit einzigartig professionell und führend macht.</p>
<p><strong>Ziele und Visionen</strong>: <strong>Welche langfristigen Ziele verfolgt ihr mit &#8222;Barrierefrei Feiern&#8220; und &#8222;WIR KÜMMERN UNS&#8220;, und welche Entwicklungen wünscht ihr euch für die Zukunft der Kulturszene?</strong></p>
<p>Die Initiative Barrierefrei Feiern soll weiterhin ein wachsendes Kollektiv aus kulturinteressierten Menschen mit Behinderung sein, die es sich zur Aufgabe machen, auch durch Aktivismus, die popkulturelle Landschaft in Deutschland nachhaltig inklusiv zu gestalten.</p>
<p>WIR KÜMMERN UNS und ähnliche Agenturen sollten ein Grundbestandteil eines Planungsprozesses werden. Alternativ sollten mehr Menschen mit Behinderung in die popkulturelle Arbeitswelt integriert werden, damit von vornerein an Barrierefreiheit gedacht bzw. diese gefördert wird. Für beides setzen wir uns ein.</p>
<p><strong>Sensibilisierung</strong>: <strong>Wie schafft ihr es, das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Kulturbranche zu erhöhen?</strong></p>
<p>Das geht, wie zuvor erwähnt, nur indem man Menschen mit Behinderung in die Abläufe integriert. Das Häufigste, was wir hören, ist „Stimmt! Das wird mir jetzt erst bewusst, wo ihr es sagt. Als nicht behinderte Person denkt man da gar nicht dran.“</p>
<p><strong>Finanzierung</strong>: <strong>Wie finanziert sich eure Arbeit, und welche Rolle spielt dabei die Vergütung eurer professionellen Services?</strong></p>
<p>Wir sind seit Gründung zu 100% ohne Förderungen ausgekommen. Wir haben ein Angebotskatalog, der von den Betreiber*innen und Veranstaltenden entsprechend gebucht werden kann. Mit unseren Preisen sorgen wir dafür, dass wir unsere Mitarbeiter*innen und Freelancer*innen gut entlohnen können.</p>
<p><strong>Netzwerk</strong>:<strong> Mit welchen Partner*innen und Organisationen arbeitet ihr zusammen, um eure Ziele zu erreichen?</strong></p>
<p>Wir stehen mit vielen Selbstvertretungsorganisationen in Kontakt und Austausch. Außerdem sprechen wir natürlich mit vielen Gewerken der Veranstaltungeszene. Wir haben aber keine festen Partner*innen in dem Sinne.</p>
<p><strong>Aktuelle Projekte</strong>: <strong>An welchen Projekten arbeitet ihr derzeit, und wie können Interessierte euch unterstützen oder mit euch kooperieren?</strong></p>
<p>Wir haben einige Projekte an denen wir arbeiten. Viele davon sind auch Wiederholungen aus den Vorjahren. Unterstützen kann man uns am ehesten indem man selbst auf Barrieren aufmerksam macht und uns gegebenenfalls vermittelt. Be an ally and spread the message. Geht auf die Betreiber*innen zu und fragt, wie es mit der Barrierefreiheit aussieht. Wenn ihr selbst etwas plant, dann nehmt Menschen mit Behinderung mit ins Boot. Das gilt nicht nur für große Veranstaltungen oder Clubs. Das gilt auch schon im privaten Rahmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>WIR KÜMMERN UNS<br />
barrierefreier Veranstaltungsservice gUG</p>
<p><u>Gostenhofer Hauptstrasse 23</u><br />
<u>90443 Nürnberg</u><br />
Tel: <u>01573 879 5555</u></p>
<p>In Kooperation mit Initiative Barrierefrei Feiern (IBF)<br />
<a href="https://barrierefrei-feiern.de/">https://barrierefrei-feiern.de/</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/initiativebarrierefreifeiern/">https://www.instagram.com/initiativebarrierefreifeiern/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Offenheit als Schlüssel zum Erfolg: Jenoptik setzt ein klares Zeichen gegen Rechts</title>
		<link>https://zugderliebe.org/offenheit-als-schluessel-zum-erfolg-jenoptik-setzt-ein-klares-zeichen-gegen-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 07:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jenoptik steht nicht nur für technologische Innovation, sondern auch für gesellschaftliche Verantwortung. In einer Zeit, in der geopolitische und lokale Entwicklungen Unternehmen dazu zwingen, Haltung zu zeigen, nutzt Jenoptik das Potenzial des Lichts, um nicht nur seine Kunden voranzubringen, sondern auch den Wandel in der Gesellschaft mitzugestalten – für eine hellere Zukunft. Dabei setzt Jenoptik auf einen seiner zentralen Werte: Offenheit. &#8222;Bleib offen&#8220; ist mehr als nur ein Slogan –</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jenoptik steht nicht nur für technologische Innovation, sondern auch für gesellschaftliche Verantwortung. In einer Zeit, in der geopolitische und lokale Entwicklungen Unternehmen dazu zwingen, Haltung zu zeigen, nutzt Jenoptik das Potenzial des Lichts, um nicht nur seine Kunden voranzubringen, sondern auch den Wandel in der Gesellschaft mitzugestalten – für eine hellere Zukunft.</p>
<p>Dabei setzt Jenoptik auf einen seiner zentralen Werte: Offenheit. &#8222;Bleib offen&#8220; ist mehr als nur ein Slogan – es ist ein Appell an die Gesellschaft und eine Haltung, die tief in der Firmenkultur verankert ist. Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Traeger betont, dass Offenheit die Basis für Innovation und den langfristigen Erfolg als Unternehmen, in der Region und als Gesellschaft bildet. Wer Offenheit einschränkt, setzt diesen Erfolg aufs Spiel.</p>
<p>Gerade in Thüringen, aber auch weit darüber hinaus, positioniert sich Jenoptik klar gegen rechte Strömungen und für ein offenes und tolerantes Miteinander. Denn Offenheit und Vielfalt sind der Schlüssel, um das volle Potenzial menschlicher Kreativität freizusetzen und eine Zukunft zu schaffen, in der Innovation keine Grenzen kennt. Jenoptik appelliert an Unternehmen und die Gesellschaft gleichermaßen: <strong>Unterstütze uns auf diesem Weg. Bleib offen.</strong></p>
<p>In einer Welt, in der extremistische Ideologien auf dem Vormarsch sind, zeigt Jenoptik, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen müssen. Mit internen Workshops zu Diversität und externen Kooperationen setzt Jenoptik ein klares Zeichen: Wir gestalten aktiv eine Zukunft, in der Offenheit, Vielfalt und Freiheit die Basis für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt bilden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bundesverband Mobile Beratung (BMB) e.V.: Einsatz für Demokratie und gegen Rechtsextremismus</title>
		<link>https://zugderliebe.org/bundesverband-mobile-beratung-bmb-e-v-einsatz-fuer-demokratie-und-gegen-rechtsextremismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 07:18:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) e.V. ist ein Dachverband, der die Arbeit der Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland koordiniert und unterstützt. Der Verband fördert bundesweit Projekte, die sich gegen extremistische, diskriminierende und menschenfeindliche Ideologien richten und demokratische Werte stärken. Die Mobilen Beratungsstellen bieten konkrete Unterstützung vor Ort, etwa in Schulen, Vereinen, Kommunen oder Betrieben, um demokratische Strukturen zu fördern und rechtsextremistische Strömungen zu bekämpfen. Sie arbeiten</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Bundesverband Mobile Beratung (BMB) e.V.</strong> ist ein Dachverband, der die Arbeit der Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland koordiniert und unterstützt. Der Verband fördert bundesweit Projekte, die sich gegen extremistische, diskriminierende und menschenfeindliche Ideologien richten und demokratische Werte stärken.</p>
<p>Die Mobilen Beratungsstellen bieten konkrete Unterstützung vor Ort, etwa in Schulen, Vereinen, Kommunen oder Betrieben, um demokratische Strukturen zu fördern und rechtsextremistische Strömungen zu bekämpfen. Sie arbeiten präventiv und reagieren auf lokale Problemstellungen, indem sie Workshops, Bildungsangebote, Beratung und Vernetzung anbieten.</p>
<p>Der BMB e.V. setzt sich dafür ein, dass die Arbeit der Mobilen Beratung bundesweit gestärkt und gefördert wird. Er dient als Plattform für den Austausch zwischen Beratungsstellen, Politik und Zivilgesellschaft, um Strategien im Kampf gegen Extremismus und für Demokratie weiterzuentwickeln.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Visions für Children e.V. – Für eine Welt in der jedes Kind lesen und schreiben kann</title>
		<link>https://zugderliebe.org/visions-fuer-children-e-v-fuer-eine-welt-in-der-jedes-kind-lesen-und-schreiben-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn wir alle bestimmt nicht immer gern zur Schule gegangen sind, wird uns spätestens im Erwachsenenalter bewusst, welches Privileg der Schulbesuch am Ende war. Während wir soziale Kontakte knüpfen, die oft bis ins hohe Alter halten, schaffen wir uns auch die Grundlage für unsere Zukunft – und das ziemlich selbstbestimmt und mit unterschiedlichen Lebensperspektiven im Gepäck. Natürlich ist die Schuldbildung auch hierzulande von Ungerechtigkeiten geprägt. Nicht alle Schüler*innen haben</p>
<p><a class="more-link" href="https://zugderliebe.org/visions-fuer-children-e-v-fuer-eine-welt-in-der-jedes-kind-lesen-und-schreiben-kann/">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/visions-fuer-children-e-v-fuer-eine-welt-in-der-jedes-kind-lesen-und-schreiben-kann/">Visions für Children e.V. – Für eine Welt in der jedes Kind lesen und schreiben kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn wir alle bestimmt nicht immer gern zur Schule gegangen sind, wird uns spätestens im Erwachsenenalter bewusst, welches Privileg der Schulbesuch am Ende war. Während wir soziale Kontakte knüpfen, die oft bis ins hohe Alter halten, schaffen wir uns auch die Grundlage für unsere Zukunft – und das ziemlich selbstbestimmt und mit unterschiedlichen Lebensperspektiven im Gepäck. Natürlich ist die Schuldbildung auch hierzulande von Ungerechtigkeiten geprägt. Nicht alle Schüler*innen haben die gleichen Voraussetzungen und auch der Erfolg der Schulzeit ist nicht immer davon bestimmt, ob eine Person fleißig oder clever ist. Trotzdem haben weltweit 258 Millionen Kinder im schulfähigen Alter gar keinen Zugang zur Schulbildung, insgesamt können rund 520 Millionen Kinder und Jugendliche nicht richtig lesen und schreiben. An dieser Stelle setzt die Arbeit unseres Vereins an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.visions4children.org" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #ff6600;"><strong>Visions for Children e.V.</strong></span></a> ist ein gemeinnütziger Verein aus Hamburg, der sich für eine Welt einsetzt, in der jedes Kind lesen und schreiben kann. Bereits seit 15 Jahren engagieren wir uns für nachhaltige Lernbedingungen und eine verbesserte Bildungsqualität für Kinder in Regionen, die von Krisen erschüttert sind. Dafür bauen wir gemeinsam mit ausgewählten Partnerorganisationen Schulgebäude und sanitäre Anlagen, statten Klassenräume mit grundlegendem Inventar aus und stellen Schüler<em>innen und Lehrer</em>innen notwendige Materialien zur Verfügung. Jede Schule wird dabei sorgfältig ausgewählt und gezielt unterstützt. Ergänzend dazu führen wir Schulungen und Workshops durch, um die Schulgemeinschaft zu fördern und eine nachhaltige Infrastruktur zu ermöglichen.</p>
<p>Mit unserer Arbeit schaffen wir die Grundlage gemäß dem vierten Nachhaltigkeitsziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen: die Gewährleistung einer gerechten und hochwertigen Bildung. Aktuell finden die Bildungsprojekte in Afghanistan und Uganda sowie einem Inlandsprojekt in Deutschland statt. Zusätzlich dazu organisieren wir jedes Jahr zwei humanitären Nothilfen für bedürftige Familien.</p>
<p><strong>Warum Bildung?</strong></p>
<p>Der Zugang zu Bildung ist ein Menschenrecht, denn er schützt vor Ausbeutung, fördert die Selbstverantwortung und bildet so die Basis für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Außerdem ist Bildung das effektivste Mittel gegen Armut, Hunger und Geschlechterungerechtigkeit. Bildung ermöglicht Kindern ihren Horizont zu erweitern und stärkt ihr Selbstbewusstsein.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14245" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/202010_Khwaja-Boghra_c_Visions-for-Children_Rada-Akbar_01.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/202010_Khwaja-Boghra_c_Visions-for-Children_Rada-Akbar_01.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/202010_Khwaja-Boghra_c_Visions-for-Children_Rada-Akbar_01-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/202010_Khwaja-Boghra_c_Visions-for-Children_Rada-Akbar_01-1024x683.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/202010_Khwaja-Boghra_c_Visions-for-Children_Rada-Akbar_01-768x512.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/202010_Khwaja-Boghra_c_Visions-for-Children_Rada-Akbar_01-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Weltweit gehen rund 258 Millionen Kinder nicht zur Schule. Etwa 262 Millionen Kinder können trotz Grundschulbesuch nicht richtig lesen, schreiben und rechnen (Global Education Monitoring Report, UNESCO, 2020). Um das zu ändern, schaffen wir notwendige Infrastrukturen für Schüler<em>innen und Lehrkräfte. Neben dem Bau von Schulgebäuden und Sanitäranlagen, gehören auch Weiterbildungen für Lehrer</em>innen und die Durchführung von WASH-Workshops zur Arbeit unseres Vereins. Damit decken wir gleichzeitig Grundbedürfnisse in den Bereichen Sanitär, Ernährung und Unterkunft ab. Wir sehen Schulen dabei als Ankerzentren, um Kindern die Möglichkeit zu einer selbstbestimmten Zukunft zu geben.</p>
<p><strong>Wer wir sind</strong></p>
<p>2006 wurde Visions for Children e.V. von zwei Freunden Naim und Mortaza nach einem Besuch in ihrem Geburtsland Afghanistan ins Leben gerufen. Betroffen von den Lernbedingungen an der Tagesschule „Kalay Fatullah“, der es an allem Nötigen mangelte und gleichzeitig beeindruckt von der Lernmotivation und dem Mut der Kinder und der Lehrer<em>innen gründeten sie zusammen mit Freund</em>innen und Kommiliton*innen unseren Verein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14246" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Visions-Team-52.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Visions-Team-52.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Visions-Team-52-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Visions-Team-52-1024x683.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Visions-Team-52-768x512.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Visions-Team-52-800x533.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Heute besteht das Kernteam von Visions for Children e.V. aus einem kleinen hauptamtlichen Team und ehrenamtlichen Mitgliedern, die uns sehr vielfältig unterstützen. Um Gegebenheiten und Ressourcen in den Projektländern zu verstehen, haben wir ortsansässige Partnerorganisationen, mit denen wir eine enge Zusammenarbeit pflegen. Uns ist ein tiefgehendes Verständnis der Verhältnisse vor Ort, sowie Respekt und Wissensaustausch mit den Partnerorganisationen vor Ort wichtig, um unsere Projekte effizient und nachhaltig erfolgreich realisieren zu können.</p>
<p><strong>Wie arbeiten wir?</strong></p>
<p>Unser Verein stärkt Projekte und Regionen durch die Investition in bestehende Strukturen. Dabei rekonstruieren und arbeiten wir mit vorhandenen Ressourcen: Schulgebäude werden ausgebaut, Sanitärräume eingerichtet, Klassenräume mir grundlegendem Inventar und Schüler<em>innen und Lehrer</em>innen mit notwendigen Materialien ausgestattet. Nur so kann nachhaltiges Engagement funktionieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14248" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron.jpg" alt="" width="1080" height="809" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron.jpg 1080w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron-300x225.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron-1024x767.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron-768x575.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron-800x599.jpg 800w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/Renovation-works-on-the-apron-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Statt auf verzahnte bürokratische Strukturen setzten wir auf Netzwerke und flache Hierarchien innerhalb des Vereins und auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren festen Partner<em>innen vor Ort. Ebenso sind wir uns dem Vertrauen, das uns die Unterstützer</em>innen und Spender*innen entgegenbringen, sehr bewusst. Unsere Arbeit dokumentieren wir daher so transparent wie möglich. Durch unsere unbürokratische Struktur besitzen wir ein schnelles Reaktionsvermögen und können selbst relativ kurzfristige Projekte in die Realität umsetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14247" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/1024_20211107_BMZ5109_Khoja-Parsa-Construction-site-5.jpg" alt="" width="1023" height="768" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/1024_20211107_BMZ5109_Khoja-Parsa-Construction-site-5.jpg 1023w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/1024_20211107_BMZ5109_Khoja-Parsa-Construction-site-5-300x225.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/1024_20211107_BMZ5109_Khoja-Parsa-Construction-site-5-768x577.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/1024_20211107_BMZ5109_Khoja-Parsa-Construction-site-5-800x601.jpg 800w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/04/1024_20211107_BMZ5109_Khoja-Parsa-Construction-site-5-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 1023px) 100vw, 1023px" /></p>
<p>In den 15 Jahren unseres Bestehens konnten wir insgesamt 23 Projekte an 11 Schulen realisieren, durch die wir über 20.000 Schüler*innen und 500 Lehrkräfte erreichten.</p>
<p><strong>Was bedeutet nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit für uns?</strong></p>
<p>Um die Nachhaltigkeit unserer Projekte zu garantieren, basiert unser Vorgehen auf vier Säulen: Hardware und Software, Respekt und Wissensaustausch, Einbeziehen der Zielgruppe und sich selbst tragende Lösungsansätze. Zudem begrenzen wir unsere Arbeit in den Projekten auf eine bestimmte Zeit, so ist von Anfang an klar, dass wir uns aus den Projekten wieder zurückziehen. Das hilft uns dabei, Menschen vor Ort zu mobilisieren und dafür zu motivieren, mehr Eigenverantwortung für das Projekt zu übernehmen. Trotzdem halten wir nicht starr an einem 2-Jahres-Plan fest, sondern passen uns den Bedürfnissen und Gegebenheiten an. Am wichtigsten ist uns aber die gleichgestellte Kooperation mit der lokalen Bevölkerung: Man muss den Menschen zuhören und von ihnen lernen, anstatt ihnen etwas aufzuzwingen.</p>
<p><strong>Wie kannst du uns unterstützen?</strong></p>
<p>Unsere Projekte werden größtenteils durch Einzel- und Dauerspenden finanziert. Das Engagement von Privatpersonen ist somit essenziell für unsere Arbeit. Die Unterstützung kann sowohl durch eine Spende als auch durch eine aktive Mitgliedschaft in unserem Verein erfolgen. Eine weitere Möglichkeit sich bei uns einzubringen, ist die Fördermitgliedschaft. Als Fördermitglied ist es bereits ab 8 Euro im Monat möglich, unsere Arbeit dauerhaft zu unterstützen.</p>
<p>Aber nicht nur finanzielle Unterstützung ist wichtig. Unser Verein lebt auch davon, dass unsere Unterstützer*innen hinter unserer Idee und Vereinskultur stehen. Durch das Teilen von Beiträgen unserer Social Media-Kanälen, können wir an Sichtbarkeit gewinnen und unsere Visionen mit noch mehr Menschen teilen.</p>
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		<title>PRIMAKLIMA schafft Wälder – für heute und für morgen</title>
		<link>https://zugderliebe.org/primaklima-schafft-waelder-fuer-heute-und-fuer-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 09:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimakrise? Biodiversitätskrise? Da war doch was? Ja, es sind gewaltige Krisen, die vor sich hin schwelen – auch wenn sie momentan teils sehr in den Hintergrund gerückt sind. Noch im Sommer letzten Jahres sind wir hier in Deutschland schmerzlich daran erinnert worden; als eine gewaltige Flut Menschen und ganze Ortschaften mit sich riss. Nach solchen Ereignissen reiben wir uns kollektiv die Augen und fragen uns: Was können wir tun? Wie</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klimakrise? Biodiversitätskrise? Da war doch was? Ja, es sind gewaltige Krisen, die vor sich hin schwelen – auch wenn sie momentan teils sehr in den Hintergrund gerückt sind. Noch im Sommer letzten Jahres sind wir hier in Deutschland schmerzlich daran erinnert worden; als eine gewaltige Flut Menschen und ganze Ortschaften mit sich riss. Nach solchen Ereignissen reiben wir uns kollektiv die Augen und fragen uns: Was können wir tun? Wie können wir den Klimanotstand, der ja schon längst eingetreten ist, möglichst abmildern? Klar ist: Wir müssen CO2-Emissionen einsparen – und das schleunigst. Daneben müssen wir uns nach natürlichen Verbündeten umschauen, mit deren Hilfe wir nicht nur die Folgen der Klimakrise abmildern können. Denn gleichzeitig geht es darum, der ebenfalls mit Wucht eintretenden Biodiversitätskrise zu begegnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14187" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/PK_Nicaragua-2.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/PK_Nicaragua-2.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/PK_Nicaragua-2-300x225.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/PK_Nicaragua-2-768x576.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/PK_Nicaragua-2-800x600.jpg 800w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/PK_Nicaragua-2-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong>Magic machines</strong></p>
<p>Helfen kann uns dabei etwas sehr Naheliegendes: Bäume. Als „magic machines“ werden sie in einem Spot, in dem Greta Thunberg für naturbasierte Lösungen geworben hat, bezeichnet. Und das sind sie tatsächlich! Bäume und Wälder besitzen überbordend viele Benefits; man kann sie kaum alle aufzählen. Die wichtigsten Eigenschaften: Wälder sind wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sie sind Wasserspeicher, Luftfilter – und sie binden CO2 und können damit stabilisierend auf das Klima wirken. Diese „Neuigkeit“ hat lange nur Biolog:innen und Wald-Liebhaber:innen interessiert, aber inzwischen wissen wir: Wir sind angesichts weiter steigender CO2-Emissionen auf diese natürlichen Kohlenstoffsenken dringend angewiesen. Nicht zu vergessen: Gleichzeitig adressieren Wälder den Zwilling der Klimakrise, das bedrohliche Artensterben.</p>
<p><strong>Refugien für Tiere und Pflanzen</strong></p>
<p>PRIMAKLIMA steht als gemeinnützige Organisation schon seit über 30 Jahren dafür ein, dass Wälder diese wertvolle Aufgabe erfüllen können – wir schützen sie und schaffen kontinuierlich neue Waldflächen. Gemeinsam mit Partnern haben wir in drei Jahrzehnten weltweit 15 Millionen Baumsetzlinge pflanzen können und damit an vielen Orten stetig wachsende Flächen geschaffen, die kostbarste Refugien für Tiere und Pflanzen sind. Unter anderem sind wir mit unseren Projekten dort, wo bereits jetzt schon die umwälzenden Auswirkungen der Klimakrise erlebbar sind – im Nordwesten Nicaraguas beispielsweise. Die Menschen vor Ort sind unmittelbar in die Projekte eingebunden und erhalten für das Pflanzen und die Pflege der Bäume von Beginn an eine faire Entlohnung. Neben der finanziellen Förderung erleben die Farmer:innen, welche positiven Auswirkungen die neu geschaffenen Waldflächen haben. Unter anderem gibt es in manchen Regionen Beobachtungen, dass trocken gefallene Brunnen wieder ganzjährig Wasser führen – in den oftmals dürregefährdeten Gegenden ein großer Segen. Knowhow für zukunftsfähige Wälder</p>
<p>Neben den internationalen Projekten kümmert sich PRIMAKLIMA darum, auch in Deutschland klimastabile Mischwälder zu schaffen – zurzeit in Niedersachsen und Sachsen. Bei der Umsetzung können wir auf die Kenntnisse unserer Expert:innen im Team setzen: Wir haben Knowhow und Wissen in den Bereichen Ökologie, Biodiversität und nachhaltige Waldwirtschaft – und wissen daher gut, wie zukunftsfähige Wälder aussehen.</p>
<p>Wie du PRIMAKLIMA unterstützen kannst? Du kannst über unsere Seite deinen CO2-Fußabdruck errechnen und direkt kompensieren – über unsere nach internationalen Standards zertifizierten Projekte. Eine sehr gute Möglichkeit ist außerdem die Baumspende. Die Pflanzung von Baumsetzlingen lässt sich auch wunderbar verschenken – und, mal ehrlich, was gibt es eigentlich Sinnvolleres, als einen Baum zu verschenken?</p>
<p>Mehr Infos zu PRIMAKLIMA und deinen Möglichkeiten, für einen grüneren Planeten zu sorgen: <a href="https://www.primaklima.org" target="_blank" rel="noopener">www.primaklima.org</a></p>
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		<title>Interview mit clubkinder e.V.</title>
		<link>https://zugderliebe.org/interview-mit-clubkinder-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 15:15:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir versuchen Hamburg zu einem bunteren und sozialeren Ort zu machen“ Clubkinder e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, 2011 auf St. Pauli gegründet. Er macht das Leben für viele Menschen in Hamburg schöner. So veranstalten die clubkinder zum Beispiel Konzerte für Senior:innen, machen Streetart-Workshops für Kids oder geben im Sonnenschein Café Wärme und schöne Stunden an Menschen, denen es nicht so gut geht. Wir haben mit Eloise, Larissa und Lee –</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/interview-mit-clubkinder-e-v/">Interview mit clubkinder e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Wir versuchen Hamburg zu einem bunteren und sozialeren Ort zu machen“</em></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"><a style="color: #ff6600;" href="https://www.clubkinder.de" target="_blank" rel="noopener">Clubkinder e.V.</a></span> ist ein gemeinnütziger Verein, 2011 auf St. Pauli gegründet. Er macht das Leben für viele Menschen in Hamburg schöner. So veranstalten die clubkinder zum Beispiel Konzerte für Senior:innen, machen Streetart-Workshops für Kids oder geben im Sonnenschein Café Wärme und schöne Stunden an Menschen, denen es nicht so gut geht. Wir haben mit Eloise, Larissa und Lee – dem Vorstand der clubkinder – gesprochen.</strong></p>
<div id="attachment_14179" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14179" class="size-full wp-image-14179" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/clubkinder.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/clubkinder.jpg 640w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/03/clubkinder-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14179" class="wp-caption-text">Foto: Julia Schwendner/ThisIsJuliaPhotography // https://www.faceboook.com/thisisjuliaphotography</p></div>
<p>(Auf dem Foto im Anhang sieht man von links nach rechts: Eloise, Larissa und Lee, Credit: Julia Schwendner.)</p>
<ol>
<li><strong> Was genau machen die clubkinder?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Eloise:</strong> Wir bauen bunte Ideen, Projekte und Aktionen für alle Menschen in Hamburg. Wir holen die Menschen da ab, wo sie sowieso schon sind – unter anderem im Nachtleben. Das passiert mit verschiedenen Events, die wir zusammen mit befreundeten Institutionen und Co. entweder in unserem eigenen Club Unterm Strich oder anderen Orten umsetzen. Dort bekommen die Menschen Kontakt zu uns und unseren sozialen Projekten. Wir bieten einen einfachen Zugang zum Engagement mit vielen kurzweiligen und akuten Angeboten und gerade junge Menschen schätzen die Unverbindlichkeit und unsere agile Arbeitsweise.</p>
<p><strong>Lee</strong>: Die clubkinder fördern Selbstwirksamkeit und Liebe. Wir bieten Möglichkeiten für ein kurzfristiges Engagement bei Projekten, die die Welt für alle Menschen schöner machen! Ehrenamtliches Engagement sollte einfach sein und vor allem Spaß machen.</p>
<p><strong>Larissa</strong>: Kurz gesagt: Wir als Verein versuchen mit vereinten Kräften Hamburg zu einem bunteren und sozialeren Ort zu machen.</p>
<ol start="2">
<li><strong> Was sind eure Aufgaben bei den clubkindern? </strong></li>
</ol>
<p><strong>Eloise</strong>: Neben meiner Funktion als Vorständin bin ich die hauptamtlich Angestellte im Verein und somit für sämtliche Abläufe, Organisation, Anleitung der einzelnen Teams, Koordination, das Back Office, Buchhaltung blablub verantwortlich – die Allrounderin sozusagen.</p>
<p><strong>Larissa</strong>: Mit Eloise und Lee bin ich im Vorstand aktiv. Dabei arbeite ich derzeit ganz fleißig daran insbesondere die digitalen Strukturen so zu gestalten, dass Ehrenamt auch im digitalen viel Freude bereitet und großartige Projekte angestoßen werden können. Selber entwickele ich aber auch gemeinsam mit unseren großartigen Teams Projekte und Events, die dann hoffentlich ganz bald wieder losgehen können.</p>
<p><strong>Lee</strong>: Mein Aufgabenbereich lässt sich eher in der Konzeptionierung von Projekten und im Netzwerken verorten. Wo Zahlen beginnen, da bin ich meist nicht mehr zu finden. Ich bilde lieber sprachliche Gedankenschlösser mit anderen Menschen und träume gerne mit diesen von einer besseren Welt. Elo und Larissa helfen mir diese Gedankenschlösser in realistischere Formen zu gießen, also metaphorisch gesprochen dann eher in Gedankenmietwohnungen.</p>
<ol start="3">
<li><strong> Wie seid ihr zu den clubkindern gekommen?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Eloise</strong>: Ich habe mich während meines Studiums dazu entschlossen, nicht mehr für die offene Wirtschaft zu arbeiten und niemandes Status durch meine Kompetenzen aufzupolieren. Also war für mich klar, dass ich in den Kulturbereich möchte. Ich suchte nach einer Institution und kam bei den clubkindern raus. Hier ergänzen sich das Soziale, das freiwillige Engagement und die Kultur perfekt – und passen zu meinen Werten. Seit 2014 ist mein Herz also blau.</p>
<p><strong>Larissa</strong>: Tatsächlich bin ich über unseren Spendenclub Unterm Strich auf die clubkinder aufmerksam geworden, da ich als Stadtführerin quasi tagtäglich davorstand, einfach mal die clubkinder gegoogelt und dann der herzallerliebsten Elo geschrieben habe. Dann nahm alles seinen Weg.</p>
<p><strong>Lee</strong>: Ich bin als Sänger und Gitarrist der Band “Kill Strings” zu den clubkindern gestoßen, da sie im Rahmen des “Klanglabors” eine Nachwuchsförderung für Musiker:innen angeboten hatten. Danach habe ich mich hier und da bei den Events rumgetrieben und geholfen. Vor allem die Arbeit in unserem Sonnenschein Café hat mir gezeigt, wie schön es ist anderen Menschen zu helfen, und so wurde aus vielen kurzfristigen Engagements ein langfristiges.</p>
<ol start="4">
<li><strong> Was ist das Tollste an den clubkindern?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Eloise</strong>: Die Menschen, die dahinterstehen. Es ist einfach toll zu sehen, wie Menschen sich neben ihren Jobs und ihrem privaten Stuff dazu entschließen, der Gesellschaft etwas zurückzugeben und sich gegen das einfache Verharren und Annehmen entscheiden. Dazu ist es unbezahlbar, Menschen etwas Gutes zu tun und an deren Freude daran teilhaben zu dürfen.</p>
<p><strong>Larissa:</strong> In Zeiten, in denen man das Gefühl von Ohnmacht verspürt und es der Welt, vielen Menschen und Tieren nicht gutgeht, einen Rahmen zu haben, (klein) anzufangen und etwas zu bewegen können, ist das was ich an den clubkindern liebe. Auch wenn es wirklich nicht gut aussieht, zu versuchen ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und aus vielen einzelnen Menschen wird dann eine gemeinsame Riesengruppe.</p>
<p><strong>Lee</strong>: Definitiv Elo, Larissa und alle anderen engagierten Menschen im Verein, die stets mit der Mission, die Welt für alle schöner zu machen, durch das Leben gehen!</p>
<ol start="4">
<li><strong> Wie kann man euch unterstützen?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Eloise</strong>: Aus der Ferne mit Geldspenden, dem Support unserer Social Media Kanäle oder auch ganz easy, indem ihr über uns sprecht und so dafür sorgt, dass unsere Aktionen gesehen werden. In Hamburg natürlich direkt mit Menschpower und Anpacken. Ab April 2022 möchten wir wieder voll da sein – kommt also gerne zu einem unserer Events oder meldet euch via www.clubkinder.de/mitmachen bei uns.</p>
<p><strong>Larissa</strong>: Mit vielen kreativen Ideen, seien es Events oder auch nachhaltige Projekte. Ein Beispiel dafür wäre, dass dein:e Arbeitgeber:in vielleicht nach der Abschreibungsfrist wegschmeißen würde und du das nicht so cool findest. Versuche doch da was zu bewegen und auch mit uns oder anderen Vereinen zu sprechen, wie und ob sowas cool und nachhaltiger werden kann.</p>
<p><strong>Lee</strong>: Auf jeden Fall mit Spenden! Denn auch die clubkinder können die ganzen Projekte nicht nur mit Liebe organisieren, sondern brauchen dafür natürlich auch Hauptamtliche, die sich um die weniger schönen Dinge – wie die Verwaltung – kümmern.</p>
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		<title>One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) – Maritime Müllabfuhr</title>
		<link>https://zugderliebe.org/one-earth-one-ocean-e-v-oeoo-maritime-muellabfuhr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 16:47:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=14075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dass Plastikmüll in den Gewässern weltweit eines der gravierendsten Umweltprobleme unserer Weltgesellschaft ist, welches dringend einer Lösung bedarf, muss nicht mehr betont werden. Doch durchdachte und pragmatische Lösungsansätze zur Entfernung des Plastikmülls aus dem Meer fehlten bisher. Die gemeinnützige Organisation One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) aus München und Kiel verfolgt bereits seit 2011 das Ziel, Gewässer weltweit von Plastikmüll, aber auch von Verschmutzungen durch Öl und Chemikalien zu</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Plastikmüll in den Gewässern weltweit eines der gravierendsten Umweltprobleme unserer Weltgesellschaft ist, welches dringend einer Lösung bedarf, muss nicht mehr betont werden. Doch durchdachte und pragmatische Lösungsansätze zur Entfernung des Plastikmülls aus dem Meer fehlten bisher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14076" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/21.03.21-Griechenland.jpg" alt="" width="1200" height="553" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/21.03.21-Griechenland.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/21.03.21-Griechenland-300x138.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/21.03.21-Griechenland-1024x472.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/21.03.21-Griechenland-768x354.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/21.03.21-Griechenland-800x369.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Die gemeinnützige Organisation One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) aus München und Kiel verfolgt bereits seit 2011 das Ziel, Gewässer weltweit von Plastikmüll, aber auch von Verschmutzungen durch Öl und Chemikalien zu befreien. Das mehrstufige Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ zur Beseitigung küstennaher Meeres- Verschmutzung durch Plastikmüll sieht vor, das Plastik mit einer Flotte von speziellen Müllsammelschiffen aus Gewässern weltweit einzusammeln und anschließend wiederzuverwerten bzw. in Öl zurück zu verwandeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14082" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Maritime-Muellabfuhr.jpg" alt="" width="1200" height="834" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Maritime-Muellabfuhr.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Maritime-Muellabfuhr-300x209.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Maritime-Muellabfuhr-1024x712.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Maritime-Muellabfuhr-768x534.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Maritime-Muellabfuhr-800x556.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Projekte zur Beseitigung von Plastikmüll aus Gewässern laufen derzeit in Kambodscha, Brasilien, Indonesien, Philippinen und Ägypten. Zum Einsatz kommen hierbei spezielle Müllsammelschiffe namens SeeHamster und SeeKuh.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14077" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021.jpg" alt="" width="1200" height="899" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021-300x225.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021-1024x767.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021-768x575.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021-800x599.jpg 800w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/BB-3-2021-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Mit der Planung und Fertigstellung des ersten „SeeElefant“, einem umgebauten Mehrzweckfrachter, der Anlagen zum Sortieren, Zerkleinern, Verarbeiten und Pressen von Meeresmüll an Bord haben wird, wird das erste Pilotsystem umgesetzt sein. Sobald industrietaugliche Plastics-to-fuel-Anlagen verfügbar sind, soll Plastik direkt an Bord auch verölt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14078" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben.jpg" alt="" width="1200" height="898" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben-300x225.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben-1024x766.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben-768x575.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben-800x599.jpg 800w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Geisternetzfischen-SeeKuh1-von-oben-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Zudem engagiert sich der Verein national und international in der Erforschung von Mikroplastik sowie der Bildungs-, Aufklärungsarbeit und Dokumentation zum Thema Marine Littering. Bereits 2013 wurde oeoo für das Konzept der Maritimen Müllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2019 erhielt der Verein für sein Konzept des Müllverwertungsschiffs SeeElefent den Bundespreis ecodesign vom Bundesumweltministerium verliehen.</p>
<p>Die Arbeit von oeoo wird ausschließlich durch private Spenden und Sponsorengelder finanziert, denn leider erhalten wir für unsere vielfältigen gemeinnützigen Projekte und Aktionen bisher keinerlei finanzielle Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14080" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2.jpg" alt="" width="1200" height="799" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1024x682.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-768x511.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-800x533.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Weitere Informationen zu oeoo und seinen aktuellen Projekten erhaltet ihr unter <a href="https://oneearth-oneocean.com/" target="_blank" rel="noopener">www.oeoo.world</a></p>
<p>One Earth &#8211; One Ocean e.V. (oeoo) &#8211; Marine Litter Cleanup</p>
<p>It is no longer necessary to emphasize that plastic waste in the waters of the world is one of the most serious environmental problems of our global society, which urgently needs a solution. However, well thought-out and pragmatic approaches to removing plastic waste from the sea have so far been lacking. The non-profit organization One Earth &#8211; One Ocean e.V. (oeoo) from Munich and Kiel has been pursuing the goal of freeing waters worldwide from plastic waste, but also from pollution caused by oil and chemicals since 2011. The multi-stage concept of &#8222;Marine Litter Cleanup&#8220; for the elimination of coastal marine pollution from plastic waste envisages collecting the plastic with a fleet of special waste collection ships from waters all over the world and subsequently recycling it or converting it back into oil. Projects to remove plastic waste from water bodies are currently underway in Cambodia, Brazil, Indonesia, Philippines and Egypt. Special waste collection vessels called SeeHamster and SeeKuh are used for this purpose.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14081" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1.jpg" alt="" width="1200" height="799" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1-1024x682.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1-768x511.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/02/Rio-2-1-800x533.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>The first pilot system is to be implemented with the &#8222;SeeElefant&#8220;, a converted multi-purpose freighter that will have facilities on board for sorting, crushing, processing and pressing marine waste. As soon as industrial-grade plastics-to-fuel plants are available, plastics will also be oiled directly on board. In addition, the association is involved nationally and internationally in research into microplastics as well as in educational, educational and documentation work on the subject of marine littering. Already in 2013, oeoo was awarded the renowned GreenTec Award, Europe&#8217;s largest environmental and economic prize, for its concept of maritime waste disposal. In 2019, the association was awarded the Federal Prize ecodesign by the German Federal Ministry for the Environment for its concept of the SeeElefent waste recycling ship. The work of oeoo is financed exclusively by private donations and sponsorship, because unfortunately we do not receive any financial support from the public sector for our various charitable projects and activities.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/one-earth-one-ocean-e-v-oeoo-maritime-muellabfuhr/">One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) – Maritime Müllabfuhr</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
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		<title>Gespräch mit Ron von Inklusion muss laut sein</title>
		<link>https://zugderliebe.org/gespraech-mit-ron-von-inklusion-muss-laut-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 17:31:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Ron, vielen Dank das du dir die Zeit für uns nimmst. 1) Stell dich doch bitte kurz vor! Moin &#8211; ich bin Ron, der Gründer von Inklusion Muss Laut Sein. Inklusion Muss Laut Sein ist eine gemeinnützige Organisation, die sich um Barrierefreiheit von Events kümmert und für Fans mit einer Behinderung kostenfreie Begleitpersonen stellt. Angefangen habe ich vor 12 Jahren mit dem ersten Metal Magazin zum Thema Punk, Metal</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/gespraech-mit-ron-von-inklusion-muss-laut-sein/">Gespräch mit Ron von Inklusion muss laut sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9541" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36.jpeg" alt="" width="1200" height="1200" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36.jpeg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36-300x300.jpeg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36-1024x1024.jpeg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36-150x150.jpeg 150w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36-768x768.jpeg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2020-01-12-at-18.13.36-800x800.jpeg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Hallo Ron, vielen Dank das du dir die Zeit für uns nimmst.</p>
<p><strong>1) Stell dich doch bitte kurz vor!</strong></p>
<p>Moin &#8211; ich bin Ron, der Gründer von Inklusion Muss Laut Sein. Inklusion Muss Laut Sein ist eine gemeinnützige Organisation, die sich um Barrierefreiheit von Events kümmert und für Fans mit einer Behinderung kostenfreie Begleitpersonen stellt.<br />
Angefangen habe ich vor 12 Jahren mit dem ersten Metal Magazin zum Thema Punk, Metal &amp; Behinderung. Viele Veranstalter und Veranstalterinnen hatten sich damals keine Gedanken über die Zugänglichkeit ihrer Clubs und Festivals gemacht.</p>
<p><strong>2) Was bedeutet „Inklusion“ genau?</strong></p>
<p>Inklusion ist ein Wort aus der Soziologie und bedeutet soviel, dass alle Menschen die gleichen Chancen in der Gesellschaft erhalten. Behindertenverbände bemühen hier gerne das Bildnis des an den Rand der Gesellschaft gedrängten Behinderten. Dieses ist aber im Grunde falsch. Jeder ist in irgendeiner Form Teil der Gesellschaft. Es gibt hier keine Randlage, denn es ist kein fester Raum oder ein eine geschlossene mit Grenzen versehene Einheit. Eine Gesellschaft ist ständig in Bewegung und auch ihre Mitglieder, haben keinen festen oder zugewiesenen Platz.<br />
Inklusion ist ein Konstrukt, welches impliziert, das man mit ein wenig Mühe, ein festes Ziel erreichen könnte. Ich persönlich gehe davon aus, dass es uns gesellschaftlich an gleichen Rechten, Chancen und Pflichten mangelt. Eine soziale und paritätische Gemeinschaft lebt von der Vielfältigkeit ihrer Mitglieder, daher brauchen wir ein Umdenken hin zu einer chancengleichen Welt für alle.</p>
<p><strong>3) Was war der Beweggrund „Inklusion muss laut sein“ ins Leben zu rufen und wie lange gibt es euch schon?</strong></p>
<p>Auch wenn es vielleicht ein wenig langweilig klingt und nicht nach dem großen sozialen Knaller.Der Beweggrund war anfänglich purer Eigennutz. Ich wollte 2008 ein Konzert meiner Lieblingsband besuchen und es gab im Internet keine Informationen für Fans mit einer Behinderung. Ich selber habe durch meine Einschränkung ganz spezielle Bedürfnisse, die abgedeckt sein müssen.<br />
Das war die Geburtsstunde von „New-Metal-Media“. Bis 2015 liefen das Magazin und die Beratungen ganz gut und waren ehrenamtlich abzudecken. Mit der Bewerbung bei „startsocial“ und der Gründung des BUDDIE-Netzwerkes (so nennen wir die ehrenamtlichen Begleitungen) nahm das Ganze an Dynamik zu. Heute ist es in &#8222;normalen&#8220; Jahren so, dass wir ca 1200 Begleitungen und ebenso viele Beratungen tätigen. Dazu kommen viel Herzensprojekte, sowie die Begleitung von Fans, die ein letztes Mal auf ein Festival oder Konzert möchten. Besonders die Begleitung von Menschen, die sterben werden gehen mir jedes Mal sehr nahe. Aber es gibt auch die schönen Geschichten, so haben sich BUDDIES, die sich wohl ohne das Ehrenamt nicht kennengelernt hätten, in einander verliebt und sind ein Pärchen geworden.</p>
<p><strong>4) Was ist ein „Buddie“ und wie kann man „Buddie“ werden?</strong></p>
<p>Du kannst ein BUDDIE sein, Ich kann ein BUDDIE sein, jeder Nutzer, jede Nutzerin kann ein BUDDIE sein. BUDDIES sind sowas wie Kumpels, aber es ist auch eine innere Haltung. Wir sind alle eine Gemeinschaft von Menschen, jeder und jede ist ein wenig anders, aber unsere Leidenschaft für die eigenen Hobbys verbindet uns.<br />
Wenn du ein BUDDIE sein möchtest dann schau dich bei uns auf der Seite um https://www.i-m-l-s.com/index.php/buddie-werden/ dein neues Ehrenamt wird sich immer an deine Wünsche anpassen und du wirst ein Teil von etwas ganz tollem. Ob du eine Begleitung im Jahr machst oder alle 2 Tage eine, du wirst bei uns immer ein BUDDIE sein.</p>
<p><strong>5) Wie können wir uns einen Tag mit euch vorstellen?</strong></p>
<p>Das Schöne ist, es gibt nicht den Standarttag. Du musst dir vorstellen, dass jede Begleitung anders und besonders ist. Es kommen Begleitungen zur SM Messe genau so vor, wie auch Museumsbesuche. Wir rocken Clubs und Festivals und reisen um die Welt.<br />
Es ist das Eis essen oder der Besuch eines Fußballspiels. Das Treffen mit einer Band oder, oder, oder der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Als BUDDIE bist du jemand der seine Hobbys einbringt und somit viel Spaß hat. Wir sind bei Begleitungen vollkommen gleichberechtigt und so wird aus 2 Fremden ein BUDDIE-Team.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9542" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29.jpeg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29.jpeg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29-300x225.jpeg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29-1024x768.jpeg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29-768x576.jpeg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29-800x600.jpeg 800w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Image-2019-11-16-at-21.03.29-400x300.jpeg 400w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>6) Was war dein schönstes und bewegendes Erlebnis bei „Inklusion muss laut sein“?</strong></p>
<p>Ich kann bei den vielen Begleitungen und Menschen nicht das schönste oder bewegendste Erlebnis auswählen. Ich bekomme bei jedem Event Fotos, Videos, es wird schon Mal um 3 Uhr nachts angerufen und ins Telefon gesungen, das ist unvergesslich und zeigt welcher Sinn<br />
hinter Inklusion Muss Laut Sein steckt. Bewegend ist es immer Abschied zu nehmen, von BUDDIES (einem Teil eines BUDDIE-Teams) welche nach ihrem Erlebnis an ihrer Krankheit versterben. Viele Gespräche die im Vorfeld liefen und Momente nach einer Begleitung begleiten mich noch Jahre danach. Manchmal haben scheinbare Kleinigkeiten im Nachhinein eine große Wirkung. So haben einige BUDDIES Heike begleitet, mit ihr habe ich immer sehr viel telefoniert und gelacht. Das sie unheilbar krank war wusste ich nicht, nur das sie ein lebensfroher und unternehmungslustiger Mensch war. Sie ist dann vor etwa 1 1/2 Jahren verstorben. In einigen Begleitanfragen verweisen die Leute auf sie und wie gut es ihr gefallen hat und wie toll sie Inklusion Muss Laut Sein fand. Sie hat in höchsten Tönen von ihren BUDDIES geschwärmt. Das ist dann der Moment, wo ich ein Lächeln im Gesicht habe und an unsere ersten Gespräche denken musste.</p>
<p><strong>7) Was wünscht du dir von der Gesellschaft bezogen auf „Inklusion“?</strong></p>
<p>Ich wünsche mir, dass es keine Kunstwörter wie Inklusion braucht, sondern die Gesellschaft sich als das sieht, was sie ist &#8211; eine Ansammlung von verschiedensten Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und persönlichen Hintergründen. Ich wünsche mir mehr Barrierefreiheit, denn auch diese kommt allen zu Gute ob nun im Rolli oder mit dem Kinderwagen &#8211; Stufen sind Mist.<br />
Ich wünsche mit mehr Zusammenhalt auf dieser Welt und die bunten Vögel dazwischen, die es braucht um das grau einer Gesellschaft aufzubrechen. Also geben wir alles, damit wir gemeinsam Inklusion abschaffen und zu einer Normalität für alle kommen.</p>
<p><strong>8) Wie kann man euch unterstützen?</strong></p>
<p>Du kannst wie oben BUDDIE werden und so einen Teil deiner Zeit verschenken oder natürlich ganz klassisch spenden. Du findest auf www.i-m-l-s.com eine PayPal Button, damit geht es ganz schnell. Anosnsten gibt es eine <span style="color: #ff6600;"><strong><a style="color: #ff6600;" href="https://www.i-m-l-s.com/index.php/spenden-ganz-klassisch/" target="_blank" rel="noopener">Spendenseite</a></strong></span> bei uns Als Veranstalter kannst du Tickets für Menschen geben, die es finanziell nicht so dicke haben oder du bringst ein wenig Know How ein. Es ist vieles möglich und jede Kleinigkeit hilft.<br />
Wir waren 2 mal auf dem Zug der Liebe mit einem Wagen vertreten, hatten dort aber auch ein paar Begleitungen.</p>
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		<title>Jim Avignon</title>
		<link>https://zugderliebe.org/jim-avignon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2021 10:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WIR STELLEN VOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele ja mitbekommen haben, hat Jim Avignon seine Unterstützung angeboten und dieses Jahr den gemeinsamen Wagen von &#8222;Freunde des Mauerparks und A-Site Records“ gestaltet! Heiko und Chris vom ZDL Social Media Team haben den Künstler in seiner Ausstellung in der Urban Spree Galerie besucht, wo er das Werk fertigte. Es gab ein kleines Shooting und Jim hat uns ein paar Interview Fragen beantwortet, die wir euch nicht vorenthalten wollen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele ja mitbekommen haben, hat Jim Avignon seine Unterstützung angeboten und dieses Jahr den gemeinsamen Wagen von &#8222;Freunde des Mauerparks und A-Site Records“ gestaltet! Heiko und Chris vom ZDL Social Media Team haben den Künstler in seiner Ausstellung in der Urban Spree Galerie besucht, wo er das Werk fertigte. Es gab ein kleines Shooting und Jim hat uns ein paar Interview Fragen beantwortet, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Wir danken dir für deinen Einsatz &lt;3</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9411" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250008.jpg" alt="" width="1000" height="727" /></p>
<p><strong>ZdL: Wie kam es dazu, dass Du bei den ersten Technopartys die Innenräume der Locations bemalt hast und damit bekannt wurdest?</strong></p>
<p>Jim: Ich kam über die Mitschülerin meiner damaligen Freundin in die Szene. Sie war Türsteherin im Ufo, der von Achim Kohlberger, Carola Stoiber und Dimitri Hegemann, dem späteren Betreiber vom Tresor, gegründet wurde. Ich ging auch in die Turbine Rosenheim und später in die Space Agency in Kreuzberg, wo ich Wolle XPD und Ralf Regitz kennenlernte, der das E Werk und das Planet mitgemacht hat. Damals bin nicht unbedingt ich, sondern die ganze Szene und die Musik sind bekannt geworden. Die Clubs waren überwiegend sehr dunkel und zu filmen gab es damals auch nicht viel. So war die Malerei optisch eine der wenigen Sachen, die man tun konnte, um mehr Farbe in die Clubs und auf die Parties zu bringen.</p>
<p><strong>ZdL: Hast du Lieblingsclubs? Wo gehst Du gerne hin?</strong></p>
<p>Jim: Ich geh ganz gern ins Gretchen und in die Renate. Ein Berghain-Gänger bin ich nicht. Dann mag ich auch sehr gerne das kleine Ohm, das sich neben dem Tresor befindet. Ich höre Techno sehr gern und habe eine Schwäche für diese Musik. Von daher bin ich auch immer auf die Paraden gegangen, die es in Berlin gab. Dieses besondere und positive Gefühl, das bei den ersten Loveparades Anfang der 90er bis ca. 1994 in der Luft lag, das Gefühl spüre ich auch auf den Paraden vom Zug der Liebe, bei denen ich von Anfang an immer mitgelaufen bin. Diese Stimmung und diese Freude, die in der Luft liegt, ist einfach nur toll und großartig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9413" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250048.jpg" alt="" width="1000" height="840" /></p>
<p><strong>ZdL: Was hast du dir bei der Wagengestaltung für den Verein der Freunde des Mauerparks gedacht? Worauf hast du deinen Schwerpunkt gelegt?</strong></p>
<p>Jim: Der Slogan ist ja „Wir für Euch“ und Alex vom Verein Mauerparkfreunde legte Wert auf Diversity, wo viele unterschiedliche Leute ganz unterschiedliche Sachen im Park machen. Das sollte gezeigt werden. Und so ist eine Crowd von Leuten zu sehen, die lesen, Musik machen etc. Die Bäume auf dem Bild haben alle Gesichter. Es ist auch das Logo vom Verein zu sehen, der Baum als Fernsehturm. Ich habe versucht alles zu integrieren. Auf den ersten Blick, soll eine wilde Szene zu sehen sein. Auf beiden Seiten des LKWs die gleiche Farbstimmung zu haben, fand ich sehr unspannend und so ist sieht man auf der einen Seite eine Szene die sich tagsüber abspielt, auf der anderen Seite ist es eine Nachtszene.</p>
<p><strong>ZdL: Gibt es Vorbilder, oder kann man diese Frage schwer beantworten?</strong></p>
<p>Jim: Ich habe mir mein Vorbild zusammengestellt. Es gibt von vielen Künstlern Aspekte, die ich mir<br />
herausgepickt habe. So habe ich mich sehr mit Andy Warhol und seiner Popart beschäftigt. Formell sind es Picasso, Dix und Grosz. Mein Hauptanliegen war es immer, Musik in Kunst umzusetzen.</p>
<p>(Organisation, Planung und Interview: Heiko)<br />
(Fotograf des Shootings: Chris)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9412" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250039.jpg" alt="" width="1000" height="771" /> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9414" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250055.jpg" alt="" width="1000" height="773" /> </p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9417" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250077.jpg" alt="" width="1000" height="803" /> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9418" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250085.jpg" alt="" width="1000" height="864" /> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9419" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250113.jpg" alt="" width="1000" height="1455" /> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9420" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250133.jpg" alt="" width="1000" height="737" /> </p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9422" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250148.jpg" alt="" width="1000" height="770" /> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9423" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2021/09/P8250170.jpg" alt="" width="1000" height="738" /></p>
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