Die aktuellen Unruhen begannen ja bereits vor einigen Wochen als Schülerproteste, vor allem in den ärmeren nördlichen Vororten von Paris. Man kennt sie als Banlieues. „La Haine“ (deutscher Titel: Hass), ein französisches Schwarz-Weiß-Drama von Regisseur Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 1995 zeigte damals schon sehr krass, wie Hass und Rache einen unaufhaltsamen Kreislauf der Gewalt erzeugen. Und das war schon vor über 20 Jahren. Die Jugendlichen heute demonstrieren gegen
Radikale Töchter ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die politische Bildung durch Aktionskunst vermittelt. Die Initiative zielt darauf ab, Menschen, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, für demokratische Werte zu begeistern und sie zum politischen Handeln zu befähigen. Initiatorinnen sind die Aktionskünstlerin Cesy Leonard (zuvor beim Zentrum für Politische Schönheit) und die Kulturmanagerin Josephin Böttger, die das Projekt 2019 ins Leben riefen. In bundesweiten Workshops lernen die Teilnehmenden, gesellschaftliche
Die Ankündigung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, Bundesmittel für Berlin nach einem Wahlsieg der Linken infrage zu stellen, hat in der Kulturszene ein Erdbeben ausgelöst, wobei das große Erdbeben gab es schon mit derm Kürzung des Fördertopfers und da ging es eher um die Hochkultur weshlab mal wieder spartenübergreifende Solidarität komplett fehlte. Was dem einem der Rachmaninow ist des anderen Aphex Twin. Was dem einen der Caspar David Friedrich ist des

Vom 13. bis 15. November 2026 findet das stadtweite Festival LOOPTOPIA statt. Eine Initiative, die zeigt, wie wir die Welt von morgen ganz praktisch und gemeinsam vor Ort gestalten können.

Wir reden hier nicht von irgendwelchen linken Stuhlkreisen, in denen Leute mit Räucherstäbchen über ihre Gefühle reden.

Wenn Menschen zusammenstehen, lokale Initiativen unterstützen und sich für Demokratie stark machen, können sie Veränderungen bewirken.

Unser Plan für 2026 („Wagen = Thema = Verein“) dreht diese Hierarchie um: Die Themen werden zum Dach.

Am Tag des Ehrenamtes sagen wir von Herzen Danke an alle, die den Zug der Liebe seit über zehn Jahren möglich machen.

Die Forderung nach einer „unpolitischen Demo“ ist kein naiver Wunsch, sondern neoliberal.
Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles, sondern ein tief gesellschaftliches Problem, deshalb fühlt es sich auch so an, als würde es „nicht besser“. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, politisch, institutionell und persönlich. Warum es nicht einfach „besser wird“ Gewalt gegen Frauen hängt mit Machtverhältnissen, Rollenbildern und wirtschaftlicher Abhängigkeit zusammen, nicht nur mit „bösen Einzeltätern“. Studien zeigen, dass Gewalt insbesondere dort häufiger
