Worum es bei den Kürzungen von Prien („Demokratie leben“) konkret geht Wir reden hier nicht von irgendwelchen linken Stuhlkreisen, in denen Leute mit Räucherstäbchen über ihre Gefühle reden. Wenn das Ministerium über 200 Initiativen den Geldhahn abdreht, geht es um das harte Immunsystem der Gesellschaft. Konkret fallen Dinge weg wie: Ausstiegsprogramme: Leute, die Neonazis aktiv dabei helfen, die Szene zu verlassen und sie dabei vor Repressalien schützen. Mobile Beratungsteams: Experten, die

Wenn Menschen zusammenstehen, lokale Initiativen unterstützen und sich für Demokratie stark machen, können sie Veränderungen bewirken.

Unser Plan für 2026 („Wagen = Thema = Verein“) dreht diese Hierarchie um: Die Themen werden zum Dach.

Am Tag des Ehrenamtes sagen wir von Herzen Danke an alle, die den Zug der Liebe seit über zehn Jahren möglich machen.

Die Forderung nach einer „unpolitischen Demo“ ist kein naiver Wunsch, sondern neoliberal.
Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles, sondern ein tief gesellschaftliches Problem, deshalb fühlt es sich auch so an, als würde es „nicht besser“. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, politisch, institutionell und persönlich. Warum es nicht einfach „besser wird“ Gewalt gegen Frauen hängt mit Machtverhältnissen, Rollenbildern und wirtschaftlicher Abhängigkeit zusammen, nicht nur mit „bösen Einzeltätern“. Studien zeigen, dass Gewalt insbesondere dort häufiger
11Einer unserer teilnehmenden Vereine, der Space Lama e.V. steht vor seinem größten Projekt überhaupt, für das wireure Unterstützung möchten: Am 18. November 2025 – dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch – wollen sie den Deutschen Bundestag mit einer symbolischen Menschenkette umschließen. Mit der Aktion machen sie auf ihre Petition für eine kindgerechte Justiz aufmerksam. Eine zentrale Forderung ist unter anderem die Erhöhung der Mindeststrafe

Dieses Jahr ist ein Kollektiv aus Köln dabei. KEIN HASS NUR BASS. Als wir die Kollektivvorstellung posteten, gab es auf einmal eine Schwemme an miesen kleinen Kommentaren. Eigentlich ungewöhnlich. Aber die LGBTQ Fahne im Logo triggerte diese ganz bestimmte Kategorie an Typen. Besonders häufig begegnet einem der Karl-Heinz, meist mit beginnender Glatze und Schnäuzer. Sein Profilbild zeigt ihn in martialischer Pose, wahlweise am Steuer seines Autos, auf dem Motorrad oder
Wer den Zug der Liebe erlebt, sieht vor allem das, was direkt ins Auge springt: laute Trucks, flatternde Banner, strahlende Gesichter und Bässe, die durch die Straßen rollen. Was man nicht sieht, ist die monatelange Arbeit im Hintergrund und die lange Liste an Kosten, die dieser Tag mit sich bringt. Denn der Zug ist kein kommerzielles Festival. Wir verkaufen keine Tickets, keine VIP-Pässe, kein Merch in Massenproduktion. Alles ist frei

Clubs sterben nicht an schlechter Musik. Sie sterben an steigenden Mieten, an Bürokratie, an fehlenden Schutzräumen. Die Berliner Clubkultur ist mehr als Feiern. Sie ist ein soziales Netz, ein kulturelles Labor und ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich ausdrücken und frei sein können. Wer einmal erlebt hat, wie aus einer durchtanzten Nacht neue Freundschaften, Projekte oder sogar Bewegungen entstehen, weiß: Das hier ist mehr als ein Wochenendvergnügen. Der Zug

