Es gab schon immer Fremdenfeindlichkeit in der DDR. Man redete zuhause am Tisch von „Fidschis“ und „Braunkohlen“. (abwertend für vietnamesische oder afrikanische Vertragsarbeiter). Alltäglicher Rassismus war trotz offizieller Gleichheitspropaganda tief in der Gesellschaft verankert. In der Schule war „Jude“ ein Schimpfwort. Man wurde auf angewachsene Ohrläppchen abgecheckt. Und wir reden hier von der Mitte der 80er. Alles, was von der staatlichen Norm abwich, also Punks, Hippies, Andersdenkende… galt als Bedrohung.

Unser Plan für 2026 („Wagen = Thema = Verein“) dreht diese Hierarchie um: Die Themen werden zum Dach.
Wir haben am 3. November 2025 die Charta der Vielfalt Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennen uns zu Diversity als Erfolgsfaktor Die Charta der Vielfalt ist die bundesweit größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in der Arbeitswelt. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichtet sich [Name der Organisation], ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist – und in dem alle Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren, unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht
Am Tag des Ehrenamtes sagen wir von Herzen Danke an alle, die den Zug der Liebe seit über zehn Jahren möglich machen – an die Vereine, Kollektive und Initiativen, an die unzähligen Ordner:innen, das Awareness-Team, die Technik-Crews, Sanitäter:innen und alle helfenden Hände im Vorder- und Hintergrund. Ohne euren Einsatz gäbe es keinen bunten, lauten, liebevollen Zug der Liebe, der jedes Jahr zeigt, wie viel Solidarität in dieser Stadt steckt. Ihr

Die Forderung nach einer „unpolitischen Demo“ ist kein naiver Wunsch, sondern neoliberal.
Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles, sondern ein tief gesellschaftliches Problem, deshalb fühlt es sich auch so an, als würde es „nicht besser“. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, politisch, institutionell und persönlich. Warum es nicht einfach „besser wird“ Gewalt gegen Frauen hängt mit Machtverhältnissen, Rollenbildern und wirtschaftlicher Abhängigkeit zusammen, nicht nur mit „bösen Einzeltätern“. Studien zeigen, dass Gewalt insbesondere dort häufiger
11Einer unserer teilnehmenden Vereine, der Space Lama e.V. steht vor seinem größten Projekt überhaupt, für das wireure Unterstützung möchten: Am 18. November 2025 – dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch – wollen sie den Deutschen Bundestag mit einer symbolischen Menschenkette umschließen. Mit der Aktion machen sie auf ihre Petition für eine kindgerechte Justiz aufmerksam. Eine zentrale Forderung ist unter anderem die Erhöhung der Mindeststrafe

Dieses Jahr ist ein Kollektiv aus Köln dabei. KEIN HASS NUR BASS. Als wir die Kollektivvorstellung posteten, gab es auf einmal eine Schwemme an miesen kleinen Kommentaren. Eigentlich ungewöhnlich. Aber die LGBTQ Fahne im Logo triggerte diese ganz bestimmte Kategorie an Typen. Besonders häufig begegnet einem der Karl-Heinz, meist mit beginnender Glatze und Schnäuzer. Sein Profilbild zeigt ihn in martialischer Pose, wahlweise am Steuer seines Autos, auf dem Motorrad oder

Wer wir sind: Seit 1,5 Jahren ist Authentic Streetfood e.V. als Guerilla Cooking Crew in Berlin unterwegs. Wir sind eine solidarische Bewegung ✊, die vegane Mahlzeiten an obdachlose Menschen verteilt. Wir finden: Alle haben ein Recht auf gesundes und nachhaltiges Essen! Mit Musik, Kunst und gespendeten Lebensmitteln halten wir unsere Initiative am Laufen. How it started, how it’s going: Los ging’s mit einer Aktion zu dritt im Januar 2024, damals haben
Wer den Zug der Liebe erlebt, sieht vor allem das, was direkt ins Auge springt: laute Trucks, flatternde Banner, strahlende Gesichter und Bässe, die durch die Straßen rollen. Was man nicht sieht, ist die monatelange Arbeit im Hintergrund und die lange Liste an Kosten, die dieser Tag mit sich bringt. Denn der Zug ist kein kommerzielles Festival. Wir verkaufen keine Tickets, keine VIP-Pässe, kein Merch in Massenproduktion. Alles ist frei
