Absage der Großdemonstration und strategischer Schulterschluss zur Rettung des RAW-Geländes Berlin, 29. Juli 2026 Es gibt Jahre, in denen sich die Realität nicht durch bloßen Willen oder lauten Protest aushebeln lässt. Der Zug der Liebe e.V. gibt heute offiziell bekannt, dass die für 2026 geplante Großdemonstration in ihrer gewohnten Form nicht stattfinden wird. Doch anstatt leise zu verschwinden, bündeln wir unsere Kräfte für eine direkte Unterstützung der bedrohten Berliner Kulturlandschaft:
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Vom 13. bis 15. November 2026 findet das stadtweite Festival LOOPTOPIA statt. Eine Initiative, die zeigt, wie wir die Welt von morgen ganz praktisch und gemeinsam vor Ort gestalten können.

Wir reden hier nicht von irgendwelchen linken Stuhlkreisen, in denen Leute mit Räucherstäbchen über ihre Gefühle reden.

Wenn Menschen zusammenstehen, lokale Initiativen unterstützen und sich für Demokratie stark machen, können sie Veränderungen bewirken.

Unser Plan für 2026 („Wagen = Thema = Verein“) dreht diese Hierarchie um: Die Themen werden zum Dach.
Wir haben am 3. November 2025 die Charta der Vielfalt Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennen uns zu Diversity als Erfolgsfaktor Die Charta der Vielfalt ist die bundesweit größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in der Arbeitswelt. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichtet sich [Name der Organisation], ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist – und in dem alle Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren, unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht

Am Tag des Ehrenamtes sagen wir von Herzen Danke an alle, die den Zug der Liebe seit über zehn Jahren möglich machen.

Die Forderung nach einer „unpolitischen Demo“ ist kein naiver Wunsch, sondern neoliberal.
Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles, sondern ein tief gesellschaftliches Problem, deshalb fühlt es sich auch so an, als würde es „nicht besser“. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, politisch, institutionell und persönlich. Warum es nicht einfach „besser wird“ Gewalt gegen Frauen hängt mit Machtverhältnissen, Rollenbildern und wirtschaftlicher Abhängigkeit zusammen, nicht nur mit „bösen Einzeltätern“. Studien zeigen, dass Gewalt insbesondere dort häufiger
11Einer unserer teilnehmenden Vereine, der Space Lama e.V. steht vor seinem größten Projekt überhaupt, für das wireure Unterstützung möchten: Am 18. November 2025 – dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch – wollen sie den Deutschen Bundestag mit einer symbolischen Menschenkette umschließen. Mit der Aktion machen sie auf ihre Petition für eine kindgerechte Justiz aufmerksam. Eine zentrale Forderung ist unter anderem die Erhöhung der Mindeststrafe
