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	<title>ZUG DER LIEBE</title>
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	<description>Ein Zug. Tausend Stimmen.</description>
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	<title>ZUG DER LIEBE</title>
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		<title>Pressemitteilung 2026</title>
		<link>https://zugderliebe.org/pressemitteilung-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 17:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Absage der Großdemonstration und strategischer Schulterschluss zur Rettung des RAW-Geländes Berlin, 29. Juli 2026  Es gibt Jahre, in denen sich die Realität nicht durch bloßen Willen oder lauten Protest aushebeln lässt. Der Zug der Liebe e.V. gibt heute offiziell bekannt, dass die für 2026 geplante Großdemonstration in ihrer gewohnten Form nicht stattfinden wird. Doch anstatt leise zu verschwinden, bündeln wir unsere Kräfte für eine direkte Unterstützung der bedrohten Berliner Kulturlandschaft:</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Absage der Großdemonstration und strategischer Schulterschluss zur Rettung des RAW-Geländes</strong></p>
<p><strong>Berlin, 29. Juli 2026</strong>  Es gibt Jahre, in denen sich die Realität nicht durch bloßen Willen oder lauten Protest aushebeln lässt. Der Zug der Liebe e.V. gibt heute offiziell bekannt, dass die für 2026 geplante Großdemonstration in ihrer gewohnten Form nicht stattfinden wird. Doch anstatt leise zu verschwinden, bündeln wir unsere Kräfte für eine direkte Unterstützung der bedrohten Berliner Kulturlandschaft: Unter dem Motto „Zug der Liebe goes RAW“ schließen wir uns der zeitgleich stattfindenden Kundgebung zum Erhalt des RAW-Geländes an.</p>
<p>Diese Entscheidung ist uns letztlich von einer Gegenwart abgenommen worden, die aus drei massiven Hürden besteht. In ihrem Zusammenwirken machen sie eine reguläre Durchführung der Demonstration in diesem Jahr unmöglich:</p>
<p><strong>Logistischer Engpass:</strong> Es ist zunächst ein fast banales Scheitern an der Materie. Zum ersten Mal in der zehnjährigen Geschichte des Zug der Liebe bricht uns die nackte Infrastruktur weg. Durch Ausfälle fehlten derzeit 70 Prozent der bestellten LKW und damit die essenzielle Technik für die angemeldeten Musik-Trucks.</p>
<p><strong>Behördliche Blockaden: </strong> Hinzu kam die zermürbende Realität der Bürokratie. Trotz monatelanger Vorbereitung gab es noch keine abschließende Einigung mit der Versammlungsbehörde bezüglich der 90-dB-Grenze.</p>
<p><strong>Die aktuelle Sicherheitslage:</strong> <strong>Was diesen Entschluss jedoch unausweichlich machte, ist die spürbare Veränderung des gesellschaftlichen Klimas. Die jüngsten Ereignisse rund um den CSD haben die Lage drastisch verändert. </strong><strong>Eine Durchführung des Zug der Liebe würde in diesem Jahr massive Auflagen nach sich ziehen, von physischen Wegfahrsperren über lückenlose Personenkontrollen bis hin zu einer massiv aufgerüsteten Polizeipräsenz. </strong><strong>Der Zug der Liebe stand immer für einen unbeschwerten, angstfreien Raum des Protestes. Eine Demonstration unter dem aktuellen, allgemeinen Angstgefühl und derart restriktiven Rahmenbedingungen widerspricht der Grundidee der Veranstaltung fundamental.</strong></p>
<p><strong>Der Schulterschluss: Zug der Liebe goes RAW</strong></p>
<p>Trotz dieser Rückschläge wird die Energie der beteiligten Kollektive und Wagenbetreiber:innen nicht einfach verpuffen. Wir verschieben den Fokus dorthin, wo die Not der Berliner Subkultur aktuell am größten ist.</p>
<p>Die Integration in den Kampf um das <a href="https://berlinistraw.org/">RAW-Gelände</a> ist der einzig logische Schritt. Das Thema prägt die interne Ausrichtung des Teams bereits seit Längerem maßgeblich. Da Jens Schwan als ehrenamtlicher Pressesprecher für das RAW-Gelände (SKL) tätig ist, verschmelzen hier zwei Kernanliegen zu einer gemeinsamen, lauten Stimme.</p>
<p>Wir supporten mit allen noch verbliebenen, eigenfinanzierten Trucks die, von <a href="https://www.instagram.com/maria.bischof.berlin/">Maria Bischof</a> geplante, RAW-Demo und positionieren uns dort. Eher Kundgebung mit Musik, denn rollende Demo.</p>
<p>Den musikalischen und solidarischen Abschluss des Protesttages wird eine <a href="https://club.ritterbutzke.com/event/290826-ZugderLiebe"><strong>Afterparty im Ritter Butzke</strong></a> bilden, bei der die beteiligten Kollektive die verschiedenen Floors bespielen und ihre Plattform erhalten.</p>
<p>Mit dabei:</p>
<ul>
<li>SACHSENTRANCE</li>
<li>POLYAMOR</li>
<li>BASSTRONAUTEN / OSTFUNK</li>
<li>TECHNOBST</li>
<li>KINDER DER NACHT</li>
<li>DER WEISSE HASE</li>
<li>R.C.S. (mit Vorwärts Musik und Beenoise Records)</li>
<li>HOUSE OF VENUS</li>
<li>VOLUME BERLIN REC.</li>
</ul>
<p>Der Zug der Liebe sagt nicht ab. Er geht dorthin, wo er in diesem Jahr am wichtigsten ist. Weitere Details zur der RAW-Demo und dem  Line-up im <a href="https://club.ritterbutzke.com/event/290826-ZugderLiebe"><strong>Ritter Butzke</strong></a> folgen in den kommenden Tagen.</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<ul>
<li>Zug der Liebe e.V.</li>
<li>Jens Schwan</li>
<li>presse@zugderliebe.org</li>
<li>0163-43 68 524</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Liebe ist zirkulär: Warum wir LOOPTOPIA unterstützen</title>
		<link>https://zugderliebe.org/liebe-ist-zirkulaer-warum-wir-looptopia-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 13. bis 15. November 2026 findet das stadtweite Festival LOOPTOPIA statt. Eine Initiative, die zeigt, wie wir die Welt von morgen ganz praktisch und gemeinsam vor Ort gestalten können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/liebe-ist-zirkulaer-warum-wir-looptopia-unterstuetzen/">Liebe ist zirkulär: Warum wir LOOPTOPIA unterstützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="1"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17258" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/07/zdl.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/07/zdl.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/07/zdl-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/07/zdl-1024x683.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/07/zdl-768x512.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/07/zdl-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p data-path-to-node="1">Beim Zug der Liebe geht es seit jeher um Solidarität, Zusammenhalt und soziale Verantwortung. Doch echte Nächstenliebe und gesellschaftliches Engagement enden nicht beim Tanzen auf der Straße – sie zeigen sich auch darin, wie wir mit unserer Umwelt, unseren Ressourcen und unserer NACHBARSCHAFT umgehen.</p>
<p data-path-to-node="2">Genau aus diesem Grund blicken wir mit großer Vorfreude auf ein wegweisendes Projekt unserer Freunde von Circular Berlin: Vom 13. bis 15. November 2026 findet das stadtweite Festival LOOPTOPIA statt. Eine Initiative, die zeigt, wie wir die Welt von morgen ganz praktisch und gemeinsam vor Ort gestalten können.</p>
<h2 data-path-to-node="4">Was ist LOOPTOPIA?</h2>
<p data-path-to-node="5">LOOPTOPIA ist kein klassisches Festival, bei dem man nur konsumiert. Es ist ein 48-stündiges, dezentrales Reallabor, das quer durch ganz Berlin stattfindet. Das Ziel von Circular Berlin ist es, die Kreislaufwirtschaft aus der theoretischen Ecke direkt auf die Straße und in die Kieze zu bringen.</p>
<p data-path-to-node="6">Anstatt neue Ressourcen zu verschwenden, geht es um Teilen, Reparieren, Upcyclen und das Schaffen neuer, zirkulärer Wege. Denn eine zukunftsfähige Stadt funktioniert nur, wenn wir den Kreislauf schließen – sozial wie ökologisch.</p>
<blockquote data-path-to-node="7">
<p data-path-to-node="7,0">„Echte Solidarität bedeutet auch, Verantwortung für die Welt zu übernehmen, die wir unseren Mitmenschen und nachfolgenden Generationen hinterlassen. LOOPTOPIA bringt genau diesen Gedanken in unsere Kieze.“</p>
</blockquote>
<h2 data-path-to-node="9">Wie passt das zum Zug der Liebe?</h2>
<p data-path-to-node="10">Für uns ist die Verbindung glasklar. Zirkuläres Denken ist ein zutiefst soziales Thema. Wenn wir lernen, Dinge zu teilen, gemeinsam zu reparieren und bewusster zu konsumieren, stärkt das nicht nur die Umwelt, sondern vor allem die Gemeinschaft und unsere NACHBARSCHAFT. Es schafft Räume für Begegnungen, baut Barrieren ab und beweist, dass eine nachhaltige Zukunft nicht teuer sein muss, sondern auf Kooperation und Zusammenhalt basiert.</p>
<p data-path-to-node="11">Das Festivalwochenende im November ist vollgepackt mit interaktiven Formaten:</p>
<ul data-path-to-node="12">
<li>
<p data-path-to-node="12,0,0"><b data-path-to-node="12,0,0" data-index-in-node="0">Gemeinsam anpacken:</b> Praktische Workshops und Repair-Cafés, in denen wir lernen, Altes neu zu schätzen.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,1,0"><b data-path-to-node="12,1,0" data-index-in-node="0">Kultur &amp; Austausch:</b> Ausstellungen, Lesungen, Filme und Musik, die zeigen, wie kreativ und verbindend Nachhaltigkeit sein kann.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,2,0"><b data-path-to-node="12,2,0" data-index-in-node="0">Die LOOPTOPIA-Challenge:</b> Das ehrgeizige Ziel, an diesem Wochenende stadtweit mindestens <b data-path-to-node="12,2,0" data-index-in-node="88">300 Produkte vor dem Müll zu retten</b>.</p>
</li>
</ul>
<h2 data-path-to-node="14">Werdet Teil der Bewegung: Der Open Call läuft!</h2>
<p data-path-to-node="15">LOOPTOPIA lebt – genau wie der Zug der Liebe – vom Mitmachen. Das Festival wird von den Menschen gestaltet, die diese Stadt ausmachen.</p>
<p data-path-to-node="16">Bis zum <b data-path-to-node="16" data-index-in-node="8">1. September 2026</b> läuft der Open Call für Programmbeiträge. Habt ihr ein soziales Projekt, eine Kiez-Initiative, einen Kulturort oder einfach eine großartige Idee, wie man Kreislaufwirtschaft im Viertel erlebbar machen kann? Dann bringt euch ein! Circular Berlin stellt die Plattform, das Kommunikations-Kit und die Reichweite&#8230; ihr bringt das Leben und die Ideen ein.</p>
<p data-path-to-node="17">Lasst uns gemeinsam zeigen, wie viel Kraft in unserer Berliner Community steckt. Trag euch den Termin im Kalender ein, macht beim Open Call mit und lasst uns im November zusammen die Kreislaufwirtschaft feiern!</p>
<ul data-path-to-node="18">
<li>
<p data-path-to-node="18,0,0"><b data-path-to-node="18,0,0" data-index-in-node="0">Wann?</b> 13. bis 15. November 2026</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="18,1,0"><b data-path-to-node="18,1,0" data-index-in-node="0">Open Call bis:</b> 1. September 2026</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="18,2,0"><b data-path-to-node="18,2,0" data-index-in-node="0">Alle Infos zur Teilnahme:</b> Direkt bei <a href="https://looptopia.circular.berlin/">LOOPTOPIA</a></p>
</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Operation „Stille Mitte“ – Wie die Union die Demokratie stumm schaltet</title>
		<link>https://zugderliebe.org/operation-stille-mitte-wie-die-union-die-demokratie-stumm-schaltet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 15:27:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir reden hier nicht von irgendwelchen linken Stuhlkreisen, in denen Leute mit Räucherstäbchen über ihre Gefühle reden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/operation-stille-mitte-wie-die-union-die-demokratie-stumm-schaltet/">Operation „Stille Mitte“ – Wie die Union die Demokratie stumm schaltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Worum es bei den Kürzungen von Prien (&#8222;Demokratie leben&#8220;) konkret geht</strong></p>
<p>Wir reden hier nicht von irgendwelchen linken Stuhlkreisen, in denen Leute mit Räucherstäbchen über ihre Gefühle reden. Wenn das Ministerium über 200 Initiativen den Geldhahn abdreht, geht es um das harte Immunsystem der Gesellschaft.</p>
<p>Konkret fallen Dinge weg wie:</p>
<p><strong>Ausstiegsprogramme</strong>: Leute, die Neonazis aktiv dabei helfen, die Szene zu verlassen und sie dabei vor Repressalien schützen.</p>
<p><strong>Mobile Beratungsteams:</strong> Experten, die in ostdeutsche oder ländliche Schulen fahren, wenn dort Hakenkreuze an der Wand kleben oder rechte Schläger den Schulhof dominieren.</p>
<p><strong>Opferberatungsstellen:</strong> Die erste Anlaufstelle für Menschen, die rassistisch, antisemitisch oder homophob auf offener Straße zusammengeschlagen wurden.</p>
<p><strong>Jugendzentren auf dem Dorf:</strong> Der einzige Ort, an dem Jugendliche noch abhängen können, ohne dass ihnen die lokale AfD-Jugend direkt ein Bier und ein Flugblatt in die Hand drückt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Punkt ist: Prien spart nicht an &#8222;Luxusprojekten&#8220;, sie reißt in einer ohnehin brennenden Hütte die Feuermelder von der Decke. Prien schwadroniert davon, künftig die „Stille Mitte“ in Kitas und Schulen erreichen zu wollen. Ein genialer Schachzug: Man entzieht erfahrenen NGOs, Exit-Programmen und Antidiskriminierungsprojekten die lebensnotwendige Regelfinanzierung und hofft, dass die „Stille Mitte“ durch bloße Anwesenheit demokratisch bleibt. Das wird ganz sicher funktionieren.</p>
<p>Die Realität sieht anders aus: Wer zivilgesellschaftliche Strukturen im ländlichen Raum und in den Kiezen zerschlägt, hinterlässt kein Vakuum, sondern einen Spielplatz für die extreme Rechte.  Das ist nicht nur naiv, das ist brandgefährliche Realitätsverweigerung. Gesellschaftlicher Raum bleibt niemals leer.</p>
<p>Die nackte Wahrheit, die im Ministerium ignoriert wird: Die extreme Rechte wartet nur darauf, dass der Staat sich aus der Fläche verzieht. Wir reden hier nicht von abstrakten Gefahren, wir reden von der schleichenden Landnahme, die längst passiert. Es gibt bereits rechtsextreme Dörfer, sogenannte &#8222;völkische Siedler&#8220;, die systematisch Immobilien aufkaufen, und AfD-Strukturen, die den Rückzug des Staates eiskalt ausnutzen.</p>
<p>Wenn das alternative Jugendzentrum schließt oder das Demokratieprojekt einpacken muss, weil die Förderung ausläuft… na Leute, wer organisiert dann das nächste Kiezfest? Wer sponsert das lokale Fußballturnier? Die Rechten. Sie kapern die Nachbarschaftshilfe, sie organisieren Kinderfeste und schleichen sich als die netten „Kümmerer“ von nebenan genau in diese Mitte ein, die die Union jetzt so sträflich ungeschützt lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Demokratie ist keine „linksgrüne“ Liebhaberei</strong></p>
<p>In den Kommentarspalten der Republik jubeln die üblichen Verdächtigen: „Endlich kein Steuergeld mehr für Linksextreme!“ Faktencheck für die kognitiv Eingeschränkten: Demokratiebildung ist kein Hobby von „Linksgrünen“. Es ist die Überlebensgarantie für diesen Rechtsstaat.</p>
<p>Wenn Projekte für Gewaltprävention, Inklusion und Nachbarschaftshilfe wegbrechen, bricht das Rückgrat der Gesellschaft. Wer glaubt, dass private Spender die Lücke füllen, während Konzerne wie Müller Milch lieber in ganz andere Richtungen flirten, hat den Schuss nicht gehört.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das „C“ im Namen als schlechter Scherz</strong></p>
<p>Es ist ungeheuerlich, mit welcher Verbissenheit die Union unter Merz und Prien den Pfad für die AfD ebnet. Man nennt es „Sparzwang“, aber es riecht nach vorauseilendem Gehorsam. Wer die soziale Infrastruktur prekär finanziert, bereitet den Boden für den Totalitarismus.</p>
<p>Unsere Antwort für den Zug der Liebe 2026: Wir lassen uns nicht stummschalten. Wenn der Staat das Interesse an seiner eigenen Existenzform verliert, übernehmen wir. Wir holen die Projekte auf die Straße, denen Prien den Saft abdreht.</p>
<p>Fazit: Frau Prien, wer an der Demokratiebildung spart, zahlt später mit der Freiheit. Wir rollen weiter. Laut. Unbequem.</p>
<hr />
<p>Bist du beim Zug der Liebe dabei oder findest du ihn einfach gut? Dann hilf uns bitte, diese wichtige Botschaft wieder laut und bunt auf die Straße zu bringen – spende jetzt und werde Teil des Zuges der Liebe.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zum Todestag von Amadeu Antonio</title>
		<link>https://zugderliebe.org/zum-todestag-von-amadeu-antonio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 11:41:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=17184</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Menschen zusammenstehen, lokale Initiativen unterstützen und sich für Demokratie stark machen, können sie Veränderungen bewirken.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2865" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2016/08/066-IMG_0064.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2016/08/066-IMG_0064.jpg 1000w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2016/08/066-IMG_0064-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2016/08/066-IMG_0064-768x511.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2016/08/066-IMG_0064-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Es gab schon immer Fremdenfeindlichkeit in der DDR. Man redete zuhause am Tisch von „Fidschis“ und „Braunkohlen“.  (abwertend für vietnamesische oder afrikanische Vertragsarbeiter). Alltäglicher Rassismus war trotz offizieller Gleichheitspropaganda tief in der Gesellschaft verankert.</p>
<p>In der Schule war „Jude“ ein Schimpfwort. Man wurde auf angewachsene Ohrläppchen abgecheckt.  Und wir reden hier von der Mitte der 80er. Alles, was von der staatlichen Norm abwich, also Punks, Hippies, Andersdenkende… galt als Bedrohung. Während die Staatssicherheit diese Gruppen massiv überwachte und zersetzte, wurden rechtsextreme Tendenzen häufig ignoriert. Neonazis hatten selten Stress mit der Polizei im Osten und wurden eher geduldet. Nach dem Fall der Mauer war dann Schluss mit jeglicher Zurückhaltung. Die sogenannten Baseballschlägerjahre begannen. Gäste aus den sozialistischen Bruderländern waren auf einmal Freiwild und der Stammtisch-Rassismus trug hochgradig gewalttätige Früchte. Menschen wurden schwer verletzt oder starben sogar. Einer von ihnen war Amadeu Antonio. Den Namen kennt ihr vielleicht, es gibt schon länger eine Stiftung mit seinem Namen. Seine Tötung ist heute 35 Jahre her. Amadeu Antonio wurde in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1990 von Neonazis angegriffen und so schwer verletzt, dass er ins Koma fiel; gestorben ist er aber erst am 6. Dezember 1990 im Krankenhaus.</p>
<p>Amadeu Antonio Kiowa kam als Vertragsarbeiter aus Angola in die DDR, um hier zu arbeiten und sich ein Leben aufzubauen. Er wurde in Eberswalde von einem rassistischen Mob gejagt und brutal zusammengeschlagen, weil er ein Schwarzer Mann war.</p>
<p>Es konnte passieren, weil in der DDR und in der Nachwendezeit mehrere Dinge zusammenkamen: ein tief sitzender, nie aufgearbeiteter Rassismus, ein Staat, der rechte Gewalt jahrzehntelang verdrängte, und nach 1989 ein Vakuum aus Unsicherheit, Abstiegsangst und orientierungsloser Wut, die sich gegen „Fremde“ richtete. Die Polizei war bei der Tat an Amadeu Antonio vorinformiert, griff aber nicht ein, und in vielen Fällen wurden Täter nur milde verurteilt; dieses Wegschauen signalisierte, dass Schwarze Menschen und Vertragsarbeiter weniger Schutz erwarten konnten. Medien und Politik sprachen lange eher von „Rowdys“ oder „Ausschreitungen“, statt klar von rassistischem Terror, was die Dimension zusätzlich verharmloste.</p>
<p>Heute ist die Lage anders, aber gefährlich bleibt sie: Es gibt Beratungsstellen, Gedenkinitiativen und zivilgesellschaftliche Netzwerke, die solche Taten benennen, dokumentieren und Betroffene unterstützen, und Gerichte erkennen rassistische Motive häufiger an. Zugleich zeigen Zahlen zu rechten Gewalttaten, Hetzjagden, Anschlägen auf Unterkünfte und die Stärke rechtsextremer Parteien, dass Rassismus und organisierter Neonazismus weiterhin eine ernsthafte Bedrohung für Minderheiten und für die Demokratie sind. Gefährlich ist weniger „nur“ der harte Kern der Neonazis, sondern das Zusammenspiel aus Alltagsrassismus, Verschwörungserzählungen, Entsolidarisierung und politischer Stimmung, die rechten Gewalttätern ein Gefühl von Rückhalt oder Legitimation geben kann.</p>
<p>Übergriffe nehmen deutlich zu: Für 2024 meldeten Behörden vorläufig 41.406 rechtsextreme Straftaten; ein Rekordhoch mit 1.443 Gewalttaten. Opferberatungsstellen in 12 Bundesländern registrierten 3.453 rechte, rassistische und antisemitische Angriffe mit 4.861 Betroffenen, ein Anstieg um über 20% gegenüber 2023; täglich neun solcher Taten, mehr als die Hälfte rassistisch motiviert. Bis September 2025 zählte die Polizei bereits 27.835 rechtsmotivierte Straftaten, darunter 991 Gewaltdelikte.</p>
<p>Dazu kommt die AfD, die als gesichert rechtsextremistisch gilt. Studien zeigen Korrelationen zwischen AfD-Erfolgen und Anstiegen rassistischer Taten. Täter aus AfD-nahen Milieus oder mit AfD-Sympathien sind überproportional vertreten, und die Partei verharmlost oft rechte Gewalt.</p>
<p>Die Gefahr liegt in der Normalisierung von Hassrede, die zu Eskalationen führt; ähnlich wie in den 1990ern. Gegenmaßnahmen wie Verfassungsschutzbeobachtung und zivilgesellschaftlicher Druck mildern, beheben das Risiko aber nicht.</p>
<p><strong>Also denke daran:</strong></p>
<p>Amadeu Antonio wurde von einer etwa 50-köpfigen Gruppe rechtsextremer Skinheads und Jugendlicher mit Baseballschlägern und Zaunlatten gejagt und brutal attackiert. Rund zehn Täter umringten ihn, schlugen und traten massiv auf ihn ein, reichten sich den Baseballschläger weiter, während er bereits am Boden lag. Ein Angreifer sprang ihm schließlich mit beiden Füßen mehrmals auf den Kopf, was zu schweren Kopfverletzungen, Hirnblutungen und einem Koma führte.</p>
<p><strong>Und mach was:</strong></p>
<p>Wir können alle dazu beitragen, dass es besser wird. Wenn Menschen zusammenstehen, lokale Initiativen unterstützen und sich für Demokratie stark machen, können sie Veränderungen bewirken. Auch wenn es schwerfällt, auch wenn es Widerstand gibt und man sich damit allein fühlt. Aber überlege nur einmal, wie viele Menschen zusammenkommen bei Demos gegen Rechtsextremismus. Wie viele Demos der AfD kennst du? Und was kam da jemals an Leuten zusammen? Was ist mit all diesen schrägen Gruppen junger abgehängter Männer, die sich bei der „Dritten Weg“ etc. zusammenfinden? Da laufen 50 Kiddos in der Gegend rum, und ihnen stehen Tausende gegenüber.</p>
<p><strong>Vergiss das nie.</strong></p>
<hr />
<p>Bist du beim Zug der Liebe dabei oder findest du ihn einfach gut? Dann hilf uns bitte, diese wichtige Botschaft wieder laut und bunt auf die Straße zu bringen – spende jetzt und werde Teil des Zuges der Liebe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/zum-todestag-von-amadeu-antonio/">Zum Todestag von Amadeu Antonio</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welche neuen Wege gehen wir 2026</title>
		<link>https://zugderliebe.org/welche-neuen-wege-gehen-wir-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 08:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=17133</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unser Plan für 2026 ("Wagen = Thema = Verein") dreht diese Hierarchie um: Die Themen werden zum Dach. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zugderliebe.org/welche-neuen-wege-gehen-wir-2026/">Welche neuen Wege gehen wir 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://zugderliebe.org">ZUG DER LIEBE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="0">Wenn man sich die Entwicklung seit dem Start anschaut, lässt sich unser öffentlicher Auftritt und die Kommunikation in drei sehr deutliche Phasen unterteilen.</p>
<p data-path-to-node="1"><b data-path-to-node="1" data-index-in-node="0">Phase 1: 2015 – 2018 (Die Findungs- und Abgrenzungsphase)</b> In den Anfangsjahren lag der Fokus extrem stark darauf, zu erklären, was die Veranstaltung <i data-path-to-node="1" data-index-in-node="149">nicht</i> ist – nämlich keine kommerzielle Loveparade. Der Auftritt war breit und universell: Protest für mehr Mitgefühl, Nächstenliebe und soziales Engagement. Es ging gegen Pegida, gegen die AfD und für eine menschliche Lösung der Geflüchtetenkrise. Das Thema „Leben statt Hauptstadtwahn“ war präsent, aber alles lief unter dem großen, etwas abstrakteren „Liebe gegen Hass“-Narrativ. Die Vereine waren dabei, aber die Musik und die Abgrenzung standen oft stark im medialen Fokus.</p>
<p data-path-to-node="2"><b data-path-to-node="2" data-index-in-node="0">Phase 2: 2019 – 2021 (Die politische Zuspitzung &amp; Solidaritäts-Fokus)</b> Hier wurden wir wesentlich spezifischer und griffen das aktuelle Zeitgeschehen direkter auf:</p>
<ul data-path-to-node="3">
<li>
<p data-path-to-node="3,0,0"><b data-path-to-node="3,0,0" data-index-in-node="0">2019:</b> <i data-path-to-node="3,0,0" data-index-in-node="6">„30 Jahre Mauerfall – Gegen neue Meinungsmauern“</i> – Ein historisch verankertes, klares politisches Statement gegen gesellschaftliche Spaltung.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,1,0"><b data-path-to-node="3,1,0" data-index-in-node="0">2020/2021:</b> <i data-path-to-node="3,1,0" data-index-in-node="11">„#wirfüreuch“</i> – Genau in dem Zeitraum, als die großen Demos ausfielen und stattdessen die dezentralen Kiezfeste als Social Meet-ups stattfanden, drehte sich die gesamte Kommunikation um bedingungslose Solidarität mit den ehrenamtlichen Helfer:innen. Die Demo wurde in der Krise zum direkten Support-Netzwerk.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="4"><b data-path-to-node="4" data-index-in-node="0">Phase 3: 2023 – 2025 (Rückkehr, Clubkultur und Jubiläum)</b> Nach der Pause ging es wieder stärker um den verbindenden Charakter der Musikszene und den Blick nach vorn:</p>
<ul data-path-to-node="5">
<li>
<p data-path-to-node="5,0,0"><b data-path-to-node="5,0,0" data-index-in-node="0">2023:</b> <i data-path-to-node="5,0,0" data-index-in-node="6">„Mehr Liebe für die Welt von morgen“</i> – Ein sehr positiver, zukunftsgewandter Slogan.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,1,0"><b data-path-to-node="5,1,0" data-index-in-node="0">2024:</b> <i data-path-to-node="5,1,0" data-index-in-node="6">„Bässe verbinden“</i> – Ein Motto, das die Clubkultur als sozialen Klebstoff wieder voll in den Mittelpunkt rückte.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,2,0"><b data-path-to-node="5,2,0" data-index-in-node="0">2025:</b> <i data-path-to-node="5,2,0" data-index-in-node="6">„10 Jahre Liebe – Gemeinsam für eine gerechtere Zukunft“</i> – Das große Jubiläum vereinte den Rückblick mit der Kernforderung nach sozialer Gerechtigkeit.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="6">Die Historie zeigt, dass die Werte (Antirassismus, Solidarität, Anti-Gentrifizierung) immer konstant waren. Allerdings schwebten die großen Über-Mottos oft als Dach über allem, während sich die eigentlichen, harten Themen der NGOs manchmal in der Masse der Wagen verloren haben.</p>
<p data-path-to-node="7">Unser Plan für 2026 (&#8222;Wagen = Thema = Verein&#8220;) dreht diese Hierarchie um: Die Themen <i data-path-to-node="7" data-index-in-node="84">werden</i> zum Dach. Wenn ein Kollektiv den Wagen der Berliner Obdachlosenhilfe e.V. beschallt, ist das Thema &#8222;Recht auf Stadt&#8220; sofort physisch und unübersehbar greifbar. Wir holen damit die politische Schärfe von 2019 zurück, nehmen die Helfer-Zentrierung aus den #wirfüreuch-Jahren auf und geben ihnen die größtmögliche Bühne. Es ist die konsequente Weiterentwicklung von „Wir demonstrieren <i data-path-to-node="7" data-index-in-node="474">für</i> etwas“ hin zu „Wir geben <i data-path-to-node="7" data-index-in-node="503">denen</i> die Anlage, die jeden Tag die echte Arbeit machen“.</p>
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		<item>
		<title>Charta der Vielfalt</title>
		<link>https://zugderliebe.org/charta-der-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 12:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben am 3. November 2025 die Charta der Vielfalt Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennen uns zu Diversity als Erfolgsfaktor Die Charta der Vielfalt ist die bundesweit größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in der Arbeitswelt. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichtet sich [Name der Organisation], ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist – und in dem alle Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren, unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben am 3. November 2025 die Charta der Vielfalt Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennen uns zu Diversity als Erfolgsfaktor</strong></p>
<p>Die<strong> Charta der Vielfalt</strong> ist die bundesweit größte Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in der Arbeitswelt. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichtet sich [Name der Organisation], ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist – und in dem alle Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren, unabhängig von <strong>Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft</strong>.</p>
<p><strong>Diversity Management ist ein Querschnittsthema:</strong> Eine vielfältige Organisationskultur stärkt die Innovationskraft, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die gesellschaftliche Verantwortung. Immer mehr Unternehmen und Institutionen erkennen diesen Mehrwert: Über <strong>6.000 Organisationen</strong> mit insgesamt rund <strong>16 Millionen Beschäftigten</strong> haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet – Tendenz steigend.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zur Charta der Vielfalt unter:</strong><br />
<a href="http://www.charta-der-vielfalt.de/">www.charta-der-vielfalt.de</a></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17123" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/02/Weil-Vielfalt-gewinnt_blau.png" alt="" width="1080" height="1350" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/02/Weil-Vielfalt-gewinnt_blau.png 1080w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/02/Weil-Vielfalt-gewinnt_blau-240x300.png 240w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/02/Weil-Vielfalt-gewinnt_blau-819x1024.png 819w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/02/Weil-Vielfalt-gewinnt_blau-768x960.png 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2026/02/Weil-Vielfalt-gewinnt_blau-800x1000.png 800w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
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		<item>
		<title>Tag des Ehrenamtes</title>
		<link>https://zugderliebe.org/tag-des-ehrenamtes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:02:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=17166</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Tag des Ehrenamtes sagen wir von Herzen Danke an alle, die den Zug der Liebe seit über zehn Jahren möglich machen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-8319" src="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2019/09/JAN_7276.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2019/09/JAN_7276.jpg 1200w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2019/09/JAN_7276-300x200.jpg 300w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2019/09/JAN_7276-768x512.jpg 768w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2019/09/JAN_7276-1024x683.jpg 1024w, https://zugderliebe.org/wp-content/uploads/2019/09/JAN_7276-800x533.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Am Tag des Ehrenamtes sagen wir von Herzen Danke an alle, die den Zug der Liebe seit über zehn Jahren möglich machen &#8211; an die Vereine, Kollektive und Initiativen, an die unzähligen Ordner:innen, das Awareness-Team, die Technik-Crews, Sanitäter:innen und alle helfenden Hände im Vorder- und Hintergrund. Ohne euren Einsatz gäbe es keinen bunten, lauten, liebevollen Zug der Liebe, der jedes Jahr zeigt, wie viel Solidarität in dieser Stadt steckt.</p>
<p>Ihr steht stellvertretend für Millionen Engagierte in ganz Deutschland: Rund 28 bis 30 Millionen Menschen ab 14 Jahren engagieren sich freiwillig, das sind etwa 40 Prozent der Bevölkerung. Allein im sozialen Bereich leisten Ehrenamtliche pro Monat geschätzt rund 250 Millionen Arbeitsstunden; viele Vereine könnten ohne diese Arbeit ihre Angebote gar nicht oder nur stark eingeschränkt aufrechterhalten.?</p>
<p>Auch bei uns tragen die Vereine und Initiativen den Zug der Liebe: Jede dieser Gruppen bringt Zeit, Know-how, Geld, Nerven und Herzblut mit ein. Viele von euch sind seit Jahren dabei, investieren ihre Wochenenden; oft zusätzlich zu Job, Familie und anderen Verpflichtungen.?</p>
<p>Ein besonderes Dankeschön gilt den Ordner:innen, die stundenlang an der Strecke stehen, aufeinander achten und dafür sorgen, dass Zehntausende Menschen gemeinsam und sicher feiern können. Ebenso wichtig ist das Awareness-Team, das hinschaut, zuhört, unterstützt und Grenzen respektiert; ihr seid der Grund, warum der Zug der Liebe nicht nur laut, sondern auch ein Schutzraum gegen Diskriminierung, Übergriffe und Gewalt sein kann.?</p>
<p>Euer Engagement zeigt, was Studien seit Jahren belegen: Ehrenamt ist eines der wichtigsten Bindemittel unserer Gesellschaft. In Krisenzeiten  halten Freiwillige Strukturen am Laufen, schaffen Orte der Begegnung und geben Menschen das Gefühl, nicht allein zu sein. Der Zug der Liebe ist ein sichtbares Symbol genau dieses Zusammenhalts: Ihr beweist, dass eine solidarische, zugewandte und vielfältige Gesellschaft nicht nur eine Idee ist, sondern von euch jeden Tag gelebt wird.</p>
<p>Ein riesiges Danke an: Aktionsbündnis A100 stoppen, AIAS DEUTSCHLAND E.V., Atelier 89, Berlin 21, Berlin Massive e.V., Berliner Obdachlosenhilfe e.V., Berliner Tafel e.V., Berliner Tiertafel e.V., BLN.FM e.V., Boards without Borders e.V., BUNDjugend Landesverband Berlin, Bunte Vielfalt e.V., C3S, Cannabis Social Club Berlin e.V., Clubcommission Berlin e.V., Contact, Dresden-Balkan-Konvoi / Seenotrettung &#8211; Mission Lifeline, Enjoy, freestyle e.V., Freunde des Mauerparks e.V., Gangway e.V. Straßensozialarbeit Berlin, GleisBeet, H.A.N.F. e.V., HYDRA e.V., Inklusion muss laut sein gUG, JAZ e.V., JEV &#8211; Jugend Europäischer Volksgruppen, JUGEND EUROPÄISCHER VOLKSGRUPPEN, Karuna e.V., Lotenheim &#8211; Follow the white rabbit, Love Foundation e.V., Moabit hilft, Motschenhöhle e.V., offbeat e.V., OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE, Reporter ohne Grenzen, Roter Baum, Sage Hospital e.V., Save Lake Atitlán in Guatemala, SCHWUZ e.V., Sea-Watch e.V., Strassenfeger e.V., Straßenkinder e.V., Warriors undf viele mehr. Ihr seid das Herz des Zugs der Liebe!</p>
<hr />
<p>Bist du beim Zug der Liebe dabei oder findest du ihn einfach gut? Dann hilf uns bitte, diese wichtige Botschaft wieder laut und bunt auf die Straße zu bringen – spende jetzt und werde Teil des Zuges der Liebe.</p>
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		<title>Fünf Gründe, warum du keine ‚unpolitische Demo‘ fordern solltest</title>
		<link>https://zugderliebe.org/fuenf-gruende-warum-du-keine-unpolitische-demo-fordern-solltest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 18:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=16980</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Forderung nach einer „unpolitischen Demo“ ist kein naiver Wunsch, sondern neoliberal. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von außen betrachtet wirkt es harmlos. „Können wir nicht einfach tanzen?“ „Ich dachte, das ist ’ne Parade?“ „Muss das immer so links sein?“</p>
<p>Was klingt wie naive Fragen, ist in Wahrheit politische Verweigerung – und ein Symptom einer gefährlichen Entpolitisierung. Denn wer nach einer unpolitischen Demo ruft, hat entweder nichts verstanden oder will nichts verstehen.</p>
<p>Hier sind fünf Gründe, warum das nicht nur dumm, sondern gefährlich ist.</p>
<p>1. Es gibt keine unpolitische Demo. Punkt.<br />
„Unpolitische Demo“ ist ein Widerspruch in sich. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit – Artikel 8 GG – schützt Versammlungen zur Meinungsäußerung. Wer eine Demonstration anmeldet, muss ein politisches Anliegen angeben. Das ist keine Spielerei, sondern eine demokratische Errungenschaft. Ohne diese Grundlage gäbe es keinen Schutz, keine Route, keine Genehmigung, keine Bühne. Wenn du also „einfach nur tanzen willst“, dann tu das bitte irgendwo, aber nicht auf einer genehmigten Versammlung, die sich aktiv mit politischem Protest gegen Hass, Ausgrenzung und Verdrängung positioniert.</p>
<p>2. Deine politische Neutralität ist ein Privileg<br />
Ein oft gelikter Kommentar unter unseren Posts lautete:</p>
<p>„Ich will einfach feiern. Ohne Politik, ohne Haltung.“<br />
Das mag bequem klingen – ist aber exakt der Punkt: Wer sich Neutralität leisten kann, ist meist nicht von Diskriminierung betroffen. Für viele von uns ist es keine Frage, ob wir politisch sind – sondern ob wir überleben. Sich nicht zu positionieren bedeutet, den bestehenden Verhältnissen den Vortritt zu lassen – mitsamt all ihren Ungleichheiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. „Zu links“ ist kein Argument, sondern ein Reflex<br />
Immer wieder kommt dieser Satz:</p>
<p>„Ihr seid zu links. Das schreckt Leute ab.“<br />
Abgesehen davon, dass „links“ inzwischen alles bedeutet, was irgendwie für Menschenrechte, Diversität oder Mieten unter 2.000?€ steht:</p>
<p>Wen genau schrecken wir denn ab?</p>
<p>Die, die mit Regenbogenfahnen ein Problem haben? Die, die „Gendern“ für Gehirnwäsche halten? Die, die bei antifaschistischen Positionen an Umerziehung denken? Dann bitte: Ja. Wir wollen, dass ihr wegbleibt. Denn es gibt keine progressive Bewegung ohne Reibung – und keine gesellschaftliche Veränderung ohne klare Kante.</p>
<p>4. Techno ist keine Tarnkappe für Ignoranz<br />
Als wir ein LGBTQ+-Symbol gepostet haben, schrieb ein User:</p>
<p>„Schuss ins Genick und Ende Gelände.“<br />
Das ist keine Meinungsäußerung. Das ist Gewaltandrohung. Und das zeigt, wie wichtig es ist, politische Botschaften nicht zu relativieren, sondern zu verstärken. Techno war nie nur ein Sound. Es war ein Schutzraum für die Marginalisierten, ein Netzwerk für Subversion, ein sozialer Code gegen Ausgrenzung.</p>
<p>Das heißt nicht, dass alle Techno politisch hören müssen. Wer einfach nur Musik liebt, hat jedes Recht dazu. Aber wer das Politische im Öffentlichen unsichtbar machen will – wer Demos von Haltung entkernen möchte, weil sie ihm zu unbequem sind – der verdrängt nicht nur Inhalte.<br />
Der verdrängt Menschen.</p>
<p>5. Wer „unpolitisch“ ruft, wird zum nützlichen Idioten der Rechten<br />
Die Forderung nach einer „unpolitischen Demo“ ist kein naiver Wunsch. Was harmlos klingt, ist ein Echo neoliberaler Logik: Alles wird individuell, alles wird marktfähig, alles soll bitte reibungslos funktionieren – ohne Reibung, ohne Haltung, ohne Konflikt. Und das ist das Gegenteil von Demo. Wenn du auf einer Demo bist und willst, dass sie „nicht politisch“ ist – machst du dich blind für den Grund, warum sie überhaupt existiert. Dann hilfst du nicht mit, eine bessere Welt zu schaffen.<br />
Dann schaffst du nur eine bequemere für dich selbst.</p>
<p>Zum Schluss: Wenn dir das zu links ist – bleib zuhause.<br />
Du musst nicht mitlaufen. Du darfst feiern, wo du willst. Aber wenn du dich auf eine Demo stellst, auf der Menschen Haltung zeigen, sich verletzlich machen, sich der Öffentlichkeit aussetzen, um für etwas Größeres einzustehen – dann komm nicht mit:</p>
<p>„Ich dachte, das ist nur eine Parade.“</p>
<p>Denn das ist es nicht.<br />
Es ist eine Kampfansage.<br />
Mit Bass.<br />
Und Liebe.<br />
Aber vor allem mit Haltung.</p>
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		<item>
		<title>Heute ist Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen</title>
		<link>https://zugderliebe.org/heute-ist-internationaler-tag-zur-beseitigung-von-gewalt-gegen-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=17163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles, sondern ein tief gesellschaftliches Problem, deshalb fühlt es sich auch so an, als würde es „nicht besser“. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, politisch, institutionell und persönlich. Warum es nicht einfach „besser wird“ Gewalt gegen Frauen hängt mit Machtverhältnissen, Rollenbildern und wirtschaftlicher Abhängigkeit zusammen, nicht nur mit „bösen Einzeltätern“. Studien zeigen, dass Gewalt insbesondere dort häufiger</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles, sondern ein tief gesellschaftliches Problem, deshalb fühlt es sich auch so an, als würde es „nicht besser“. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, politisch, institutionell und persönlich.</p>
<p><strong>Warum es nicht einfach „besser wird“</strong></p>
<p>Gewalt gegen Frauen hängt mit Machtverhältnissen, Rollenbildern und wirtschaftlicher Abhängigkeit zusammen, nicht nur mit „bösen Einzeltätern“. Studien zeigen, dass Gewalt insbesondere dort häufiger ist, wo traditionelle Rollenmuster stark sind, Frauen weniger ökonomische Sicherheit haben und Gewalt in der Familie schon in der Kindheit normalisiert wurde. Selbst in Ländern mit Gesetzen und Aktionsplänen bleibt das Hilfesystem oft unterfinanziert und Betroffene bekommen keinen schnellen, verlässlichen Schutzplatz oder Rechtsbeistand.?</p>
<p><strong>Was strukturell getan werden muss</strong></p>
<p>Staaten, die die Istanbul?Konvention ratifiziert haben, sind verpflichtet, Gewalt zu verhindern, Betroffene zu schützen und Täter konsequent zu verfolgen; dafür braucht es gut finanzierte Frauenhäuser, Beratungsstellen und klare Interventionsketten.? Nationale und regionale Aktionspläne bündeln Maßnahmen wie Prävention, mehr Schutzplätze, bessere Ausbildung von Polizei/Justiz und Strategien gegen digitale Gewalt, werden aber oft nur langsam oder unvollständig umgesetzt.?</p>
<p><strong>Was Institutionen konkret tun können</strong></p>
<p>Polizei und Justiz können Gefährdungslagen ernster nehmen, konsequent nach dem Gewaltschutzgesetz handeln und Täter sanktionieren, statt Betroffene mit der Verantwortung allein zu lassen.? Kommunen und Länder können Frauenhäuser, Notruf- und Beratungsstellen rechtlich absichern und dauerhaft finanzieren, statt auf Projektmittel zu setzen, damit Hilfe jederzeit erreichbar ist.?</p>
<p><strong>Was jede und jeder Einzelne tun kann</strong></p>
<p>Nicht wegschauen: Bei Verdacht auf häusliche Gewalt das Gespräch suchen, Betroffenen glauben und Polizei rufen, statt es als „Privatsache“ zu sehen.?<br />
Informationen und Hilfen weitergeben: Nummern von Hilfetelefonen, lokalen Frauenberatungsstellen oder Frauenhäusern kennen und aktiv teilen; viele Betroffene wissen nicht, dass es kostenlose, anonyme Angebote gibt.?</p>
<p><strong>Was du persönlich tun könntest</strong></p>
<p>Im eigenen Umfeld über Sexismus, Machtmissbrauch und Gewalt sprechen und problematische „Witze“ oder Verharmlosungen nicht stehen lassen, das ändert langfristig Normen.? Sich engagieren: Spenden an Frauenhäuser, ehrenamtliche Unterstützung, Teilnahme an Aktionen wie dem Orange Day oder Initiativen gegen Gewalt setzen ein sichtbares Zeichen und stärken diejenigen, die jeden Tag im Hilfesystem arbeiten.</p>
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		<item>
		<title>Der längste Schal Deutschlands</title>
		<link>https://zugderliebe.org/der-laengste-schal-deutschlands/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[zugadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zugderliebe.org/?p=17160</guid>

					<description><![CDATA[<p>11Einer unserer teilnehmenden Vereine, der Space Lama e.V. steht vor seinem größten Projekt überhaupt, für das wireure Unterstützung möchten: Am 18. November 2025 &#8211; dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch &#8211; wollen sie  den Deutschen Bundestag mit einer symbolischen Menschenkette umschließen. Mit der Aktion machen sie auf ihre Petition für eine kindgerechte Justiz aufmerksam. Eine zentrale Forderung ist unter anderem die Erhöhung der Mindeststrafe</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>11Einer unserer teilnehmenden Vereine, der Space Lama e.V. steht vor seinem größten Projekt überhaupt, für das wireure Unterstützung möchten:</p>
<p>Am 18. November 2025 &#8211; dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch &#8211; wollen sie  den Deutschen Bundestag mit einer symbolischen Menschenkette umschließen.</p>
<p>Mit der Aktion machen sie auf ihre Petition für eine kindgerechte Justiz aufmerksam. Eine zentrale Forderung ist unter anderem die Erhöhung der Mindeststrafe für Kindesmissbrauch in Deutschland, die derzeit bei nur einem Jahr liegt.</p>
<p>Petition: innn.it/kindgerechte-justiz</p>
<p>Die Herausforderung:</p>
<p>Das visuelle und symbolische Highlight der Aktion ist der längste Schal Deutschlands (fast 2000 Meter), den hunderte Freiwillige gestrickt haben und den sie um das Reichstagsgebäude (Umfang ca. 600 Meter) legen wollen. Die Veranstaltung ist vom Innenministerium genehmigt, und sie haben bereits 38.000 Unterschriften gesammelt &#8211; der politische Rückenwind ist da.</p>
<p>Jetzt kommt der Engpass:</p>
<p>Für die Menschenkette benötigen sie am 18.11. zwischen 12 und 14 Uhr noch dringend etwa 200 weitere Freiwillige in Berlin. Ohne eure Unterstützung stehen sie am Tag der Aktion sprichwörtlich mit einem zu kurzen Schal da.</p>
<p>Anmeldung zur Menschenkette: <a href="https://zugderliebe.org/donate/Anmeldung%20zur%20Menschenkette:%20https:/www.spacelama.org/event/der-laengste-schal">https://www.spacelama.org/event/der-laengste-schal</a></p>
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			</item>
	</channel>
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