Pressestimmen 2017

2017 war akut gefährdet. Der Regen ließ und ließ nicht nach. Kurz zuvor twitterten die Einsatzkräfte:

„2536 Einsätze am 29.06.2017. Davon: ( Stand 23 Uhr) 1251 wetterbedingte Einsätze. Der Ausnahmezustand bleibt bestehen“ und „Dank an Alle die jetzt zusätzlich unterstützen und nicht Fußball sehen können. Wir retten Berlin. Auch in dieser Nacht.“ Freiwillige Feuerwehren wurden alarmiert und Bürger online aufgefordert: „Bekämpfen Sie kleinere Wasserschäden selbst.“

Aber wir trauten uns, und obwohl es drei starke Regenfälle gab, kamen 25.000 Menschen.

„In diesem Jahr widmet sich der Zug zusätzlich der Pressefreiheit“, sagt Schwan. „Lügenpresse, Fake News, Putin, Erdogan, Trump: Wir haben in letzter Zeit einen beispiellosen Angriff auf die Pressekultur erlebt.“ Bei der Auftaktkundgebung am Mauerpark um 13 Uhr wird es einen Redebeitrag der Reporter ohne Grenzen geben. Darüber hinaus sind wieder eine Reihe von Vereinen an der Parade beteiligt, unter anderem die Berliner Obdachlosenhilfe, Moabit hilft und die Prostituiertenberatungsstelle Hydra. Finanziert wird der Zug der Liebe durch Spenden und eine After-Show-Party, die in den Räumen des ehemaligen Clubs Magdalena steigt.

Berliner Zeitung

Der „Zug der Liebe” ist trotz wechselhaften Wetters am Samstag mit mehreren Tausend Menschen durch Berlin gezogen. Ein Redner sagte zum Auftakt der Veranstaltung: „Liebe ist stärker als schlechtes Wetter.” Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer unter Vorbehalt auf 17 000 (später 25.000). Die Demonstration für mehr Nächstenliebe steht dieses Jahr im Zeichen der Motto Presse- und Meinungsfreiheit. „Wir wollen hier in einer Welt mit Trump, Erdogan und Putin ein Zeichen setzen”, sagte ein Sprecher.

BZ Berlin

Auch beim „Zug der Liebe“ traf man sich mental gut vorbereitet. „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien, wir strahlen wie der Sonnenschein“, versprach Doris Hellerling (53) aus Lichtenberg. Sie war eine von 17.000 höchst feierwütigen und gut gelaunten Ravern, die sich am Mauerpark zum Zug durch die Stadt trafen. „Ich bin so froh, dass so viele Leute trotz des schlechten Wetters hier sind“ Natürlich: Kurz vorm Start wurden die Liebes-Jünger auch hier von einer Regenhusche heimgesucht.

Berliner Kurier

Am vergangenen Samstag versammelten sich trotz des wechselhaften Wetters wieder mehrere Tausend Menschen zum Zug der Liebe auf Berlins Straßen. Nach tagelangem Dauerregen in Berlin hielt das Wetter an diesem Tag einigermaßen, und die Veranstaltung konnte ohne größere Komplikationen stattfinden. Die Polizei hatte 2000 Beamten im Einsatz und schätzte die Zahl der Teilnehmer auf über 17.000. Gerechnet wurde allerdings mit 25.000 Ravewütigen. Vom Mauerpark ging es ab 13 Uhr mit lautem Techno und viel Liebe über die Danziger Straße und die Stralauer Allee bis zum Markgrafendamm. Die Veranstaltung hatte dieses Jahr das Motto Presse- und Meinungsfreiheit. Man wollte ein Zeichen setzen in einer Welt mit Trump, Erdogan und Putin. Auf der Website der Veranstaltung hieß es: „Auch wir prügeln uns auf Facebook verbal die Köpfe ein, Populisten bestimmen die News, Identitäre klettern auf unser Tor.“ Es wurde aber auch für andere Sachen demonstriert. Einige der Teilnehmer eines Wagens wollten gegen die Verschmutzung des Atitlan-Sees in Guatemala protestieren, andere standen unter einem hedonistischen Motto. Schon beim ersten Zug der Liebe im Jahre 2015 wurde vor allem für die freie Liebe auf die Straßen gegangen. Da traf es sich ja perfekt, dass am Wochenende verkündet wurde, dass die gleichgeschlechtliche Ehe nun gesetzlich erlaubt ist.

Faze Mag

Begleitet von wummernden Bässen sind am Samstag in Berlin tausende Menschen zusammengekommen, um für mehr Presse- und Meinungsfreiheit zu demonstrieren. Der „Zug der Liebe“ führte durch Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr im Zeichen der Presse- und Meinungsfreiheit. „Wir wollen hier in einer Welt mit Trump, Erdogan und Putin ein Zeichen setzen“, hatte ein Sprecher im Vorfeld gesagt.

RBB