„Dresden – Im Auftrag der Liebe“ stellt sich vor

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Dresden – Im Auftrag der Liebe –

Wir sind ein loses Bündnis aus Dresdner Musikern, Künstlern, DJs, Studenten, Vereinen und Kulturförderern, die den Zug der Liebe am 30.7. in Berlin mit einem eigenen „Dresdner“ LKW bereichern möchten.

Wir gehen ein weiteres Mal für mehr Toleranz und ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft auf die Straße. In diesem Rahmen werden wir die Chance haben, überregional zu zeigen, dass Initiativen aus Dresden innovative Ansätze in der Inklusionsdebatte verfolgen und sich für eine diskriminierungsarme Gesellschaft einsetzen.
Die Ziele unseres Wagens lauten:

FÜR eine Wahrnehmung Dresdens als offenen und toleranten Hotspot vieler verschiedener Kulturen und Einflüsse
FÜR eine soziale Aufklärung, ein ausgeprägtes Demokratieverständnis und politische Weiterbildung der Jugend

So werden in der Rede zum Dresdner Demonstrationswagen die Ursachen der europaweiten, gesellschaftlichen Spaltung erörtert und Lösungsansätze dargestellt. Dabei soll ein Bezug zu den allgemein definierten Zielen vom „Zug der Liebe“ hergestellt werden. Besonders treibt uns die Vorstellung an, junge Menschen zu motivieren, für entsprechende Ziele einzutreten und konstruktiv an der Entwicklung unserer Gesellschaft teilzuhaben.

Sprecher: Dominic Hermann

Verein1:
Dresden-Balkan-Konvoi / Seenotrettung – Mission Lifeline

Aufgabe:
Rettung von Menschenleben, Unterstützung von Hilfesuchenden und Bedürftigen

Erstprojekt: Dresden-Balkan-Konvoi

Selbstverständnis: Schnelle, unkomplizierte und effektive Hilfe für geflüchtete Menschen. Mit dieser Idee im Kopf fuhr der erste Konvoi aus einer Gruppe privat organisierter HelferInnen an die serbisch-mazedonische Grenze, um durch die Versorgung der Grundbedürfnisse die Not der Menschen zu mindern. Für was wir stehen:

Unser Ziel ist die Unterstützung von Menschen in Not in jeder Hinsicht. Die bedingungslose Hilfe gilt für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihrem Geschlecht. Durch das Leisten humanitärer, politischer und Öffentlichkeitsarbeit möchten wir eine humanitäre Katastrophe verhindern und für die universelle Geltung der Menschenrechte, insbesondere der Menschenwürde, der Bewegungsfreiheit und der körperlichen Unversehrtheit, einstehen. Dabei lehnen wir jede Form von Rassismus, Sexismus und Homophobie ab. Wie wir helfen: Durch unsere Flexibilität bei der Auswahl der Einsatzgebiete und die Vernetzung mit den AktivistInnen vor Ort können wir uns auf die Gebiete konzentrieren, in denen akute Hilfe benötigt wird. Unsere vorbereiteten HelferInnen fahren mit den gesammelten und sortierten Sach- und Geldspenden zu den Einsatzgebieten, um dort die Versorgung unter anderem von Lebensmitteln, Kleidung, Internet, Unterkunft, Strom, Informationen und medizinischer Unterstützung zu gewährleisten. Dabei bauen wir Kommunikationsstrukturen auf, stellen diese zur Verfügung und planen unsere Tätigkeiten auf die Seenotrettung zu erweitern. Transparenz und die zweckmäßige Verwendung aller Spendenmittel bei unserer Arbeit sind für uns von zentraler Bedeutung. Um dieser Philosophie gerecht zu werden, bieten wir eine regelmäßige Berichterstattung über unsere Hilfe und die Lage vor Ort an und informieren öffentlich über die Verteilung der Sach- und Geldspenden. Das endgültige Ziel ist unsere eigene Abschaffung mit der Vision einer Welt ohne Menschen in Not.

Folgeprojekt: Seenotrettung

Unser Ziel besteht darin, alle in Seenot befindlichen Menschen vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Dabei konzentrieren wir uns verstärkt auf das Seegebiet, in welchem zurzeit weltweit am meisten Menschen sterben – dem zentralen Mittelmeer. Mit einem weiteren Rettungsschiff werden wir die Patrouillendichte im Suchgebiet entlang der 1800 km langen libyschen Küste verstärken. Dabei kooperieren wir mit anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen, um wirksam Menschen aus Seenot zu retten. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass in diesem Sommer mit 100.000 Menschen zu rechnen ist, die die gefährliche Überfahrt in seeuntauglichen Schlauchbooten wagen werden. Wir wollen den damit verbundenen Seeunfällen mit vielen sterbenden Kindern, Frauen und Männern nicht tatenlos zusehen! Wir hoffen auch auf Ihre Mitwirkung, bei der realistischen Möglichkeit, vielen Menschen das Leben retten zu können.

Sprecher: Axel Stolle

Verein2:
Lotenheim – Follow the white rabbit

Ziel ist es, zu einer schöneren und gerechteren kleinen und großen Welt beizutragen. Das bedeutet für uns, gesellschaftliche, kulturelle sowie politische Partizipation durch Rekontextualisierung attraktiver zu gestalten und unsere Werte auch im kleineren Rahmen zu leben. Als Gruppe treten wir deutschlandweit und international auf, machen Musik, Politik, Kunst und verfolgen dabei humanistische Ansätze wie Gleichberechtigung, Nächstenliebe und Großherzigkeit. Durch nachhaltige und ansprechend verspielte Gestaltung sowie der Durchführung von musikalisch, künstlerisch und gesellschaftlich intelligenten und interessanten Aktionen und Events, wollen wir lockere, aber anspruchsvolle Diskursräume in Kunst, Musik und Gesellschaft schaffen und unseren hedonistischen Lebensstil mit etwas Anspruch würzen.

Leitbild des Kollektivs ist dabei „Beppo der Straßenfeger“ aus Michael Endes Erzählung „Momo“, unser Vorgehen ist daher: Langsam, fröhlich, Schritt für Schritt.

Sprecher: Raul Llamas Kirchhoff

Beteiligte am Dresdner Wagenmacherbündnis:
Seenotrettung.info https://www.facebook.com/seenotrettung/
adequate° www.facebook.com/adequate.us/
Afterhour Sounds https://www.facebook.com/afterhoursounds.official/
Lotenheim · Follow the white rabbit https://www.facebook.com/lotenheim
Uncanny Valley https://www.facebook.com/uncannyvalleyrecs/
Alle Tanzen https://www.facebook.com/alletanzen/
Into the Woods Germany https://www.facebook.com/intothewoodsgermany/
Escape The Silence https://www.facebook.com/EscapeTheSilence.Party/
Projekt Art’n Schütz – Hutfabrik Dresden – Schützenplatz 5